Leuchtend und klar strahlen die gänseblümchenähnlichen Margeriten, die vom
Frühsommer bis zum Herbst erblühen. Margeriten bezaubern durch ihre Blüten, den
schmalen Stängel und das zarte Laub. Sie werden zwischen 40 und 90 cm hoch. Als
Hochstämme erreichen sie eine Größe von etwa 1,25 m.
Die Blüten haben einen Durchmesser von 5 bis 6 cm und erblühen in weißen oder
roten Farben, gefüllt und ungefüllt. Mit ihrem einfachen und reizenden Anblick
werden sie oft für Blumensträuße verwendet. Sie fühlen sich auf Beeten, Balkons,
in Steingärten und Kübeln wohl. Bedingt können Margeriten auch als
Zimmerpflanzen gezogen werden.
Margeriten bevorzugen einen hellen und sonnigen Standort. Sie gedeihen zwar auch
an einem halbschattigen Platz, haben hier jedoch eine verminderte Blühkraft.
Deshalb ist besonders bei der Haltung in der Wohnung darauf zu achten, dass die
Margerite an einem hellen Platz steht. Der Boden sollte sowohl bei freistehenden
Margeriten als auch bei Zimmerpflanzen einen hohen Humusgehalt aufweisen.
Bevor die Pflanze im Frühjahr neu austreibt, wird sie um etwa 1/3 gekürzt. Auch
nach der Hauptblüte sollte die Margerite noch einmal um etwa 1/3 gekürzt werden.
Dies gewährleistet, dass die Pflanze gut wächst und viele neue Blüten treibt.
Beim Ziehen eines Hochstammes werden die unteren Triebe und Blätter
abgeschnitten.
Junge Margeriten dürfen erst nach dem letzten Frost im Freien eingepflanzt
werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen genügend Platz
zum Wachsen haben. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 40 bis 45 cm
betragen. Ältere Pflanzen können im Frühjahr umgetopft werden. Dabei wird der
Ballen verkleinert.
Auf Beeten und in Steingärten werden die frisch eingepflanzten Margeriten
großzügig gegossen, um das Verwurzeln der Pflanzen zu unterstützen. Ältere
Margeriten benötigen lediglich an heißen Tagen mehr Wasser. Ansonsten werden sie
mäßig gegossen. Bei Margeriten in Pflanzgefäßen ist auf eine regelmäßige
Wässerung zu achten. Die Pflanzen müssen immer einen feuchten Ballen haben.
Lassen die Margeriten ihre Blüten und Blätter hängen, deutet dies auf
Wassermangel hin. Die Pflanzen müssen sofort gegossen werden, um Schäden zu
verhindern. Hat eine Pflanze durch Wassermangel deutliche Schäden erlitten, ist
viel Geduld nötig. Die Pflanze braucht nun einige Monate, um sich zu erholen.
Neben dem Gießen ist vom Frühjahr bis zum Herbst das regelmäßige Düngen der
Pflanzen wichtig.
Damit langstielige Margeriten nicht knicken, können sie mittels eines Haltestabs
gestützt werden. Verblühte Blätter und Blüten werden regelmäßig entfernt, damit
die Pflanze mehr Kraft für neue Triebe hat. Bei Frostgefahr und im Winter werden
die Margeriten in beweglichen Gefäßen, wie z. B. Kübeln, in einem frostfreien,
hellen und kühlen Raum untergebracht. In dieser Zeit werden die Pflanzen mäßig
gegossen und nicht gedüngt. Margeriten sind pflegeleicht und werden nur selten
von Schädlingen und Krankheiten befallen. Die größte Gefahr für die Pflanzen ist
der Echte Mehltau.