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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Maulbeerbaum

Maulbeerbaum





Etwa zehn Arten sommergrüner Sträucher und Bäume zählen zu der Gattung des Maulbeerbaums (lat.: MORUS), die ursprünglich in der nördlichen Hemisphäre, vor allem in Ostasien beheimatet ist. Die Pflanzen tragen breite, leicht herzförmige Blätter mich dicht gezahnten Rändern und unauffällige, grünliche, männliche und weibliche Blüten, die voneinander getrennt auf kurzen Kätzchen sitzen. Auf den weiblichen erscheinen die winzigen, eng zusammengepackten Früchte als eine einzige Sammelfrucht, die Maulbeere. Die Blätter von Keimlingen können tief gelappt sein.

Weißer Maulbeerbaum (MORUS ALBA bzw. MORUS BOMBYCIS):

Auf diesem kräftigen Baum mit den niedrig ansetzenden Ästen beruht die chinesische und japanische Seidenindustrie. Der Bau wird ca. 12 m hoch, hat eine weit ausladende Krone und ziemlich tief herabhängende, kleinere Äste. Die Blätter haben einen frischen, gelben bis grünen Farbton, sind stark geädert und gezähnt. Die gummiartigen Früchte sind zylindrisch, auch lanzettlich und können in verschiedenen Farbtönen von Weiß über Rosa bis Rot oder Schwarzviolett auftreten. Bei "Fruitless" handelt es sich um einen Schnellwachsenden, 20 m hohen, sterilen Klon, der sich sehr gut als Futter für die Seidenspinnerraupe eignet. "Pendula" lautet der Name einer pilzförmigen Trauerform, die auf Hochstämme aufgepfropft wird, um so eine gewisse Höhe zu erreichen. "Stribling" (Syn. "STRIBLINGII") ist ebenfalls steril, da sie ihre männlichen Blüten sehr schnell verliert.

Schwarzer Maulbeerbaum (MORUS NIGRA):

Bei dieser wegen ihrer Früchte angebauten Pflanze handelt es sich um die gemeine, in Großbritannien und dem nördlichen Europa angepflanzte Maulbeere, von der man annimmt, dass sie aus China oder Zentralasien stammt. Sie erinnert an MORBUS ALBA, hat aber einen dickeren Stamm, eine kompaktere Krone und dunklere, an der Unterseite behaarte Blätter mit abgerundet gezähnten Rändern. Die Früchte sind dunkelrot oder schwarz und schmecken süß. Die Pflanze ist etwas frostempfindlich.

Roter Maulbeerbaum (MORUS RUBRA):

Die rubinroten Früchte dieses nordamerikanischen Maulbeerbaums sind relativ geschmacksneutral. Der hauptsächlich wegen seiner interessanten Wuchsform kultivierte MORUS RUBRA erreicht in ausgewachsenem Zustand eine Höhe von bis zu 20 m und der gewundene Stamm verleiht der Pflanze oftmals ein bizarres Aussehen. Der ebenfalls etwas frostempfindliche Baum mit ausladender Krone trägt gesägte, herzförmige, oberseits rauhe Blätter.

Pflege und Vermehrung:

Die recht anspruchslosen Pflanzen gedeihen am besten auf fruchtbarem, durchlässigem Boden an einem sonnigen und vor allzu großer Kälte geschützten Standort. Die Vermehrung des Maulbeerbaums erfolgt im Winter durch Stecklinge, die aus großen, gesunden Ästen der Pflanzen geschnitten werden.




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Leser-Kommentare (3)

Joachim (17.11.2011 08:15:08)

Endlich ein Bericht, mit dem man was anfangen kann. Danke für die Informationen.
Es ist so ein wunderschöner Baum.

Kann mir noch jemand sagen, wann die beste Zeit für den Rückschnitt ist.
Oft lese ich, März jedoch genau so oft lese ich, wie die Obstbäume, das wäre dann jetzt im November.
Wer hat Erfahrung?

Stecklinge, wie beschneidet man diese und wie oft werden diese dann über den Winter gewässert.
Im Keller bei Dunkelheit oder eher heller Standort?

Es wäre super, wenn ich Antworten bekommen würde.

Jo



Rolf (09.07.2011 22:36:20)

Artikel hat meine bisherigen Kenntnisse und auch meine Vermutungen bestätigt. Danke. Habe im Tessin zwei sehr alte weisse. Mit Stecklingfrlcsen bislang kein Erfolg.



Rudi (24.05.2009 21:48:04)

Sehr informativ, hat mir weitergeholfen!




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