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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Oleander überwintern

Oleander überwintern





Der Oleander (Nerium Oleander) gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Er ist in unseren Breitengraden seit vielen Jahren als Zimmer- aber auch als Gartenpflanze beliebt. Das liegt vor allem an seinen üppigen Blüten und den sattgrünen Blättern. Oleander werden als Solitärpflanzen kultiviert, er kann bis zu zwei Meter groß werden. Im Mittelmeerraum wird der Oleander auch oft als Kecke oder als Allee gezogen, dies ist in unseren Breitengraden leider nicht möglich da der Oleander nur bedingt frostresistent ist.

Das Kultivieren von Oleander ist jedoch nicht unproblematisch, hat die Pflanze doch einige Ansprüche, damit sie gut wächst und gedeiht. Neben einem regelmäßigen Rückschnitt der Blüten ist auch das richtige Überwintern von großer Bedeutung für das Gedeihen des Oleanders. Für jeden Gärtner wichtig zu wissen ist, dass der Oleander auf keinen Fall im Freien überwintert werden kann. Da die Pflanze aus dem Mittelmeerraum stammt, verträgt sie Minusgrade nur in geringem Maße. Trotzdem sollte der Oleander so lange wie möglich im Freien stehen. Sinken jedoch die Temperaturen auf - 5 Grad in der Nacht, muss er ins Haus gebracht werden.

Der Platz, den man dem Oleander zum Überwintern gibt, sollte kühl und hell sein. Da Oleander zu den immergrünen Pflanzen gehört, benötigt er auch in der Ruheperiode des Winters ausreichend Licht. Die Temperatur an diesem Platz sollte 5 Grad nicht unter- und 15 Grad nicht überschreiten. Ideal ist ein kühles Treppenhaus, an dem die Pflanze vor einem Fenster überwintern kann. Es ist jedoch auch ohne Probleme möglich, den Oleander in einem hellen Keller zu überwintern. Wichtig ist, dass der Raum oft gelüftet wird und auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit geachtet wird.

Während der winterlichen Ruheperiode sollte man mindestens einmal in der Woche den Oleander auf Schädlingsbefall überprüfen. Denn gerade diese Pflanze ist sehr gefährdet für den Befall von Schildläusen, die sich in der geschützten Atmosphäre des Winterquartiers rasend schnell vermehren können. Schildläuse zeigen sich durch klebrige Stellen, da sie die Pflanzenhaut anritzen und so der Pflanzensaft austreten kann.

Die Tiere selbst sind meistens an der Unterseite der Blätter zu finden. Um die Schildläuse zu bekämpfen, kann man auf Marienkäferlarven oder chemische Mittel zurückgreifen. Ist der Befall noch nicht allzu groß, kann man die Tiere auch absammeln.

Genauso regelmäßig sollte der Oleander während des Überwinterns gegossen werden. Jedoch ist die Gießmenge gegenüber dem Sommer deutlich zu verringern. Es reicht in der Regel einmal die Woche so viel zu gießen, dass der Pflanzenballen nicht austrocknet. Da die Pflanze den Winter über ruht, sollte sie nicht gedüngt werden.




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