Egal, ob als Garten- oder Topfpflanze: Olivenbäume
werden immer beliebter und erfreuen ihre Besitzer mit Stolz. So ein
Olivenbaum ist ja auch immer etwas ganz besonderes. Man sollte vor der
Anschaffung aber unbedingt an die Überwinterung denken. Das
Überwintern von Olivenbäumen ist allerdings viel
unkomplizierter als man denkt und es gibt unterschiedliche Varianten,
diese ordnungsgemäß durchzuführen. Nachdem
so ein Baum den ganzen Sommer über Freude geschenkt hat,
sollten wir darauf achten, dass es ihm auch beim Überwintern
gut geht.
Wenn es sich bei dem Olivenbaum um eine Topf- oder
Kübelpflanze handelt, so lässt sich ein Transport vom
Garten ins Haus in der Regel meistens recht unkompliziert
durchführen. Der Baum fühlt sich bei einer Temperatur
um die 10 Grad plus an einem kühlen Standort wohl, der jedoch
unbedingt auch hell genug sein sollte. Wer über einen hellen
Kellerraum verfügt, hat hier eine gute Möglichkeit,
seinen Olivenbaum zu überwintern. Aber auch der
Eingangsbereich oder Flur bietet in vielen Eigenheimen einen optimalen
Standort. Ein Überwintern im geheizten Wohnzimmer ist
für den Olivenbaum allerdings kaum geeignet, denn hier besteht
die Gefahr, dass er seine Blätter verliert.
Ein wenig komplizierter wird die Sache, wenn der Olivenbaum im
Garten eingepflanzt ist und somit nicht zum Überwintern ins
Haus verbracht werden kann. In diesem Fall ist der Baum der
winterlichen Kälte schutzlos ausgeliefert und muss auf jeden
Fall vor den Minusgraden rechtzeitig winterfest gemacht werden. Dazu
packt man ihn am besten gut in Folie und/oder mit einer warmen
Vlieseinlage ein und achtet insbesondere auf die Baumkrone, denn diese
ist äußerst empfindlich. Damit der Baum
regelmäßig durchatmen kann, ist es sinnvoll, in
regelmäßigen Abständen immer mal wieder die
Folie zu öffnen, denn ohne eine solche Belüftung
könnte der Baum leicht ersticken. Bei Unsicherheiten
hinsichtlich des Überwinterns von Olivenbäumen wird
jeder Gartenexperte gern Auskunft geben.
Wichtig zu wissen ist noch, dass gerade die jungen
Olivenbäume durch Kälte besonders angreifbar sind und
gerade sie besonders gut vor Frost geschützt werden sollten.
Minusgrade schaden den jungen Bäumen sehr. Einem schon
betagten Olivenbaum hingegen kann die Kälte in der Regel nicht
mehr ganz so viel anhaben, und er übersteht durchaus
Minusgrade bis zu 10 Grad. Staunässe allerdings wäre
auch für den schon älteren Baum tödlich und
deshalb sollte nicht zu viel Feuchtigkeit in die Wurzeln eindringen.
Mit Mulchabdeckung lässt sich hier aber gut vorbeugen.
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