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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Olivenbaum

Olivenbaum





Der Olivenbaum, auch bekannt als Echter Ölbaum, ist eine Pflanze mit Tradition, denn bereits seit 4.000 vor Christus wird der Baum aus der Familie der Ölbäume als Nutzpflanze angebaut und ist heute immer noch bedeutender Teil der mediterranen Vegetation und Kulturlandschaft.

Der bis zu 20 Meter hohe Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze mit einfachen, gestielten, kleinen Laubblätter die auf der Oberseite graugrün und an der Unterseite silbern glänzen. Durch seine bis zu 6 Meter tiefen und weit auslaufendendem Wurzeln ist es dem Baum, auch in trockenen Zeiten, möglich immer an ausreichend Wasser zu gelangen. Kennzeichnend für den Olivenbaum ist die verzweigte, graugrüne und im Alter rissige Rind, des langsam wachsenden Holzes. Die Blütezeit, in der der Baum eine Vielzahl von weißen und gelben Blüten trägt, ist etwa von Ende April bis Anfang Juni - abhängig von seinem Verbreitungsgebiet.

Die Geschichte des Olivenbaums lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen, kultiviert wurde er jedoch, archäologischen Funden zufolge, erst um 4.000 vor Christus. Die häufigen Hinweise auf den Baum und seine Erträge in der Bibel lassen darauf schließen, dass sein Ursprung im Raum um Syrien liegt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Olivenbaum zum Zeichen des Friedens, weil er - wie man heute annimmt - von einem Stamm an andere weitergegeben wurde. Neben diesem symbolischen Zeichen, spielte das Öl des Baumes auch eine wichtige Rolle als Nahrungsmittel.

Auch heute hat der Olivenbaum an Bedeutung noch nicht verloren, man nutzt unter anderem seine kostbaren Früchte direkt als Lebensmittel oder verarbeitet sie zu dem bekannten und weit verbreiteten Olivenöl. Die Blätter werden aufgrund ihres beruhigenden und schlaffördernden Effekts gerne in der Medizin weiterverarbeitet, während das Holz meist zu Möbeln oder Blasinstrumenten verbaut wird.

Die Bepflanzungsgebiete mit Olivenbäumen belaufen sich weltweit etwa auf ein Gebiet von 8,8 Millionen Hektar, woraus etwa 17,5 Millionen Tonnen Oliven geerntet werden. Neben Spanien gehören auch Italien, Griechenland und Syrien zu den größten Olivenproduzenten und nehmen damit einen Marktanteil von etwa 80% ein.

Neben der wirtschaftlichen Nutzung entdecken auch immer mehr Gärtner und Baumfreunde in Deutschland den Olivenbaum, da sie leicht zu halten und in der Pflege nahezu ohne besondere Ansprüche sind. Olivenbäume machen sowohl als Kübelpflanzen als auch als Gartenbaum eine gute Figur, haben dabei allerdings unterschiedliche Pflegeansprüche.

Aufgrund ihrer Herkunft aus Südeuropa brauchen die Bäumchen im Garten generell wenig Wasser. Meist genügt der normale Regen, da sie durch ihren tiefen Wurzelstock in der Erde die Möglichkeit haben, auch längere Trockenperioden gut zu überstehen. Anders ist das im Kübel, da hier das Erdreich kleiner ist, darf man nicht vergessen, den Baum in trockenen Zeiten ab und an zu gießen. Zudem müssen auch möglichst natürliche Bedingungen geschaffen werden und auf einen relativ sandigen Boden geachtet werden.

Der Olivenbaum gehört zu den wahren Sonnenanbeter unter den Pflanzen. Um während des Wachstums Früchte zu bilden, braucht er besonders viel Sonne und Licht. Je südlicher man wohnt und je wärmer der Sommer, desto wahrscheinlicher wird es, dass man sogar in Deutschen Gärten darauf hoffen kann, Früchte vom eignen Baum zu ernten.

Obwohl der Olivenbaum größtenteils recht einfach zu halten ist, sollte man doch darauf achten ihn alle zwei Jahre auszulichten und abstehende Zweige wegzuschneiden, um so auch lange Freude an dem Bäumchen zu haben, das jedem Garten einen besonderen südlichen Flair verleiht.


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