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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Orchideen Krankheiten

Orchideen Krankheiten





Die Orchidee gilt weithin als Königin der Blumen und gehören mit über 1000 Gattungen und bis zu 30000 Arten zu denen am weitest verbreiteten Pflanzen. Hierzulande sind sie oft als Zierpflanze im heimischen Blumentopf anzutreffen und haben auf Grund ihrer Schönheit und Artenvielfalt viele Anhänger. Doch leider machen manche Orchideen ihren Besitzern nicht so viel Freude, da sie bei nicht sachgemäßer Pflege anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind.

Doch was ist zu tun, wenn die Orchidee von einer Krankheit oder Schädlingen befallen ist und was kann man tun, um so etwas zu verhindern?

Oft erkrankt eine Orchidee durch falsche Behandlung wie zu häufigem Gießen. Die landläufige Meinung, Orchideen müssten viel Wasser bekommen und stets feucht sein, ist falsch. Die Wurzeln der Orchidee dürfen auf keinen Fall lange nass sein oder gar im Wasser stehen.

Sind sie zu lange starker Nässe ausgesetzt, beginnen sie zu faulen. Diese Wurzelfäule erkennt man unter anderem daran, dass die Blätter schrumpfen, gelb werden und ausfallen und dass die Erde muffig riecht. Hier ist dann ein schnelles Umtopfen nötig, außerdem sollte eine Orchidee in ein spezielles Substrat, welches wasser- und sauerstoffdurchlässig ist, gepflanzt werden.

Zu wenig gießen macht sich jedoch an den Orchideen auch deutlich bemerkbar, in dem die Pflanze verdorrt. Außerdem kann bei einem Wechselspiel von zu wenig und zu viel Wasser der so genannte Ziehharmonikawuchs entstehen. Dieser Ziehharmonikawuchs kann aber ebenfalls durch Schädlinge wie zum Beispiel Wollläuse oder Spinnmilben ausgelöst werden.

Viele Orchideen sind auch anfällig für Bakterien. Der Bakterienbefall entsteht meist durch die bereits angesprochene Staunässe und macht sich auf vielfältige Weise bemerkbar. So sind kleine braune Flecken, die oftmals auch feucht sind, an den Blättern ein Zeichen für Bakterienbefall. Diese Flecken breiten sich auf das gesamte Blatt aus, bis dieses abfällt. Auch durchscheinende Blätter sind ein Indiz für Bakterien. Da Bakterien Feuchtigkeit mögen, werden sie von Staunässe begünstigt, also sind befallene Pflanzen trocken zu halten und nach dem Gießen abzutrocknen. Befallene Teile der Orchidee müssen entfernt und das Arbeitswerkzeug hierzu desinfiziert werden, da sonst andere Pflanzen angesteckt werden könnten.

Pilzerkrankungen können Orchideen ebenfalls schädigen. Die Pilze fühlen sich bei Feuchtigkeit, ähnlich wie Bakterien, sehr wohl; eine hohe Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass eine Orchidee unter Pilzbefall leidet. Deshalb ist dafür zu sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum recht niedrig ist und die Pflanze trocken gehalten wird. Außerdem muss genügend Licht vorhanden und die Raumtemperatur nicht zu niedrig sein. Ob eine Orchidee schon einen Pilzbefall hat, kann man daran sehen, dass sich schwarze oder braune Flecken auf den Blättern befinden oder dass sich Wurzelfäule gebildet hat. Pilze können aber auch die Unterseite der Blätter befallen und sind somit nicht sofort ersichtlich. Im Fall einer Pilzerkrankung sollte genau so vorgegangen werden wie bei einem Bakterienbefall.


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