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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Pampasgras Rückschnitt

Pampasgras Rückschnitt





Den vornehmen, hell silbrigen, sich elegant wiegenden Blütenrispen auf den schilfrohrartigen Halmen, hat das ursprünglich in Patagonien beheimatete Gras den Beinamen „Königin der Ziergräser“ zu verdanken. Das Pampasgras (Cortaderia selloana) erreicht bei guter Pflege und optimalen Bedingungen eine Höhe von 3 Metern, manchmal sogar mehr. Damit wirkt das wuchtige, hohe Gras nicht selten eindrucksvoller als manche Gartenblume. Zu den optimalen Bedingungen für das dekorative Pampasgras zählt ein windgeschützter Standplatz, nährstoffreicher und wasserdurchlässiger Boden. Zu einer guten Pflege gehört, neben anderen Faktoren, der Rückschnitt.

Viele Besitzer des großen Steppengrases mit den herrlichen, fedrigen, aufrecht stehenden Wedeln und den immergrünen Blättern, die sich in weitem Bogen am Fuß der Stängel wie ein breiter Rock um die Pflanze legen, scheuen den Schnitt. Warum? Sie wissen um die Schärfe der Blattränder. Das Pampasgras schützt sich durch eine feine aber effektive Sägezahnung am Blattrand. Mühelos zerschneiden die Blätter Hände, neugierige Hundeschnauzen und Kleidung beim Vorübergehen.

Das Pampasgras ist von allen Gräsern das größte, aber auch das schärfste Gras. Deshalb gilt: niemals versuchen, Blätter und Halme einfach aus- oder abzureißen.

Zum Glück ist das Pampasgras aber auch robust genug, so dass man außer nur in Gegenden mit viel Schnee der sich lange auf den Sockel aus Blättern legt, diese im Herbst nicht mehr hochbinden muss. Nur im Frühjahr ist ein Rückschnitt notwendig – mit robusten, ausreichend Schutz bietenden Handschuhen.

Sobald es wärmer wird ist der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt gekommen. Dieser ist notwendig, um den neuen Austrieben Platz zu schaffen. Sie brauchen Zugang zu Luft und Licht damit sie kräftig wachsen können. Die alten Grasblätter sollten dabei mindestens eine Handbreit, besser 2 Handbreit hoch über dem Boden gekappt werden. Dann bieten sie den zarten Austrieben den notwendigen Schutz. Es kann noch bis in den Mai hinein die eine oder andere Frostnacht auftreten. Diese würden ohne die abdeckende Schutzschicht die empfindlichen, jungen Austriebe abtöten.

Zum Schnitt selbst eignet sich jede normale Gartenschere. Eine scharfe Heckenschere ist jedoch von Vorteil. Sie bietet durch die längeren Griffe zusätzlichen Schutz, da man in einer größeren Entfernung zu den Blättern arbeitet. Durch die längere Schneidefläche geht die Arbeit – besonders bei den doch sehr großen Horsten des Pampasgrases – dann recht schnell vonstatten.

Sollte das Pampasgras im Herbst nicht so wundervolle, große Rispen hervorbringen wie das des Nachbarn, so liegt das nicht an dem Schnitt. Es handelt sich dann um eine männliche Pflanze des zweihäusigen Pampasgrases.

Sobald die Blütenrispen ausgewachsen sind, schneidet man einzelne Halme aus dem Horst. Dafür sollte man den Schnitt tief ansetzen und erst danach auf die gewünschte Länge stutzen. Nach einer mehrtägigen Trockenzeit, davon 2 Tagen in der Sonne, die Rispen mit Haarspray einsprühen. So erhält man einen großartigen dekorativen Blickfang auch im Wohnbereich.


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