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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Pampasgras überwintern

Pampasgras überwintern





Der unbestrittene Star unter den unzähligen Ziergräsern ist das Pampasgras (Cortaderia selloana). Mit seinen riesigen Horsten, aus denen schilfrohrartige Halme emporwachsen, stellt das Pampasgras manche blühende Gartenblume elegant in den Schatten. Ein besonders prachtvolles Exemplar ist im Jindai Botanischen Garten in Tokio zu bewundern: 4 Meter hoch, 7 Meter Durchmesser, über 40 Jahre alt.

Die „normalen“ Exemplare mit einer Höhe von gut 3 Metern und den wuchtigen Horsten, wie wir sie hier kennen, erwecken den Anschein robust und unempfindlich zu sein. Dem ist aber nicht so. Selbst der idealste Standort (sonnig, windgeschützt), der optimale Boden (sandig, leicht, wasserdurchlässig), die richtige Pflege über den Sommer (gut wässern und düngen) helfen dem Prachtgras nicht durch einen mehr oder weniger strengen Winter. Schnee, Frost und auch viel Nässe verträgt die Pflanze nicht. Der Grund hierfür ist die Herkunft der Pflanze.

Die Heimat des Pampagrases liegt in den weiten Steppen, den „Pampas“, Patagoniens, also Südamerika. Daher verträgt das Pampasgras in den hiesigen Breitengraden unsere Winter nicht unbeschadet. Damit das prachtvolle Riesengras dennoch im nächsten Jahr wieder in voller Schönheit zur Geltung kommt, muss es über den Winter warm und innen trocken gehalten werden. Da man die Pflanze nicht ausgraben und in einem Kübel überwintern lassen kann, erreicht man einen guten Schutz gegen die Witterung durch sorgfältiges Verpacken.

Dazu werden die langen schmalen, immergrünen Blätter zuerst wie zu einem Schopf hochgebunden. Durch die Länge und Menge der Blätter ist das eine Arbeit die besser zwei Personen bewerkstelligen. Einfaches oben Zusammenbinden reicht auch nicht wirklich, da das Gewicht der Blätter zu schwer wird. Abhilfe schaffen dagegen 2 - 3 Stützen, die man in den Boden treibt, um einzelne Partien daran zu befestigen. Diese führt man danach zu einem geschlossenen Dach zusammen.

Während der Arbeit an der Pflanze muss sich der Mensch durch gute, robuste Handschuhe und lange Ärmel vor den spitz gezähnten Rändern der Blätter schützen. Die Ränder sind gefährlich scharf und durch die Zahnung schmerzen die Schnitte besonders heftig. Bei dieser Arbeit sollten auch „helfende“ Kinder und neugierige Hunde unbedingt ferngehalten werden. (Kinder, besonders Kleinkinder müssen das ganze Jahr über von der Pflanze fernhalten werden.)

Anschließend schichtet man Reisigzweige rundherum. Besonders im Wurzelbereich hilft die Anhäufung durch Laub. Auf diese Weise geschützt wird das Pampasgras den Winter gut überstehen. Sollten dennoch im Frühjahr einige Blätter nicht überlebt haben, welk geworden sein, so ist das nicht weiter beunruhigend, da um diesen Zeitpunkt herum, meist April, spätestens Anfang Mai, ohnehin der Rückschnitt der Pflanze erfolgt.


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