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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Pampasgras

Pampasgras





Einen ansprechenden, lebendigen Garten zu besitzen ist der Stolz eines jeden Hausbesitzers. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man darauf achten, den Garten mit verschieden hohen Pflanzen zu bestücken, deren Blütezeit vom Frühjahr bis in den Herbst hinein variiert.

Eine besonders imposante Pflanze ist das Pampasgras (Cortaderia selloana). Dabei handelt es sich um ein immergrünes Ziergras mit holzigem Wurzelballen, das je nach Sorte zwischen 1,80 Meter und 3 Meter hoch wächst. Das Pampasgras besitzt bis zu 1 Meter lange, schmale, graugrüne Blätter, die an den Rändern sehr scharfkantig sind. Daher ist die Pflanzung an Stellen, an denen Kinder spielen nicht zu empfehlen.

Im Spätommer bildet insbesondere die weibliche Pflanze bis zu 80 Zentimeter lange, auf festen Halmen sitzende, meist fedrige weiße Blütenrispen aus. Neben den weiß blühenden Sorten Pumila und Sunningdale silver sind im Handel auch rosa blühende Sorten, wie z. B. Rosea, Rendatleri und Pink feather erhältlich. Auf Grund seiner Größe erreicht das Pampasgras als Solitärpflanze, also einzeln stehend, die größte Wirkung im Garten.

Ursprünglich kommt diese Pflanze aus der Pampa, einer Grassteppe Argentiniens, Uruguays und des südlichen Brasiliens. Dort findet sie den idealen Lebensraum mit heißen, aber feuchten Sommern und trockenen, milden Wintern vor. Um sich auch in unseren Breiten zu einer imposanten Pflanze entwickeln zu können, braucht das Pampasgras eine ähnliche Umgebung.

Bei der Pflanzung sollte man daher darauf achten, einen sonnigen Standort mit nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Erde zu wählen. Um gerade im Winter Staunässe am Wurzelballen zu vermeiden, empfiehlt es sich, als Drainage eine 10 – 15 Zentimeter tiefe Schotterschicht unter dem Ballen anzulegen. Im Frühjahr und Sommer, während der Wachstumsphase, muss regelmäßig gegossen und etwa alle 2 Wochen gedüngt werden.

Pampasgras wird entweder durch Samen, oder durch Abtrennen von Seitentrieben aus dem Wurzelballen vermehrt. Da bei der Wurzelteilung eine, mit der Mutterpflanze identische, Pflanze entsteht, die auch deren positive Eigenschaften (Winterhärte, Blütenreichtum) übernimmt, ist diese Art der Vermehrung zu empfehlen. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung des Pampasgrases ist das späte Frühjahr.

Im Winter muss das Pampasgras gegen Frost gut geschützt werden. Dazu bindet man im November, vor Einsetzen des Frostes die Blätter und Blütenrispen schopfartig zusammen und umhüllt diese dann mit einem Vlies oder mit Reisig.

Der Wurzelballen wird mit einer dicken Schicht Laub abgedeckt. Keinesfalls darf man im Herbst die Pflanze zurückschneiden, da dadurch Wasser in die Halme fließen und den Wurzelstock beschädigen kann. Auf circa 20 Zentimeter Höhe zurück geschnitten, wird das Pampasgras erst im Frühjahr.


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