Viele kennen die Pfingstrose auch unter dem Namen Päonien.
Seit vielen Jahren ist diese hübsche Zierpflanze aus China in
vielen heimischen Gärten zu finden. Es gibt Pfingstrosen in
verschiedenen Farben. Das Spektrum reicht hier von Weiß
über Rosa bis Rot. Damit sie aber jedes Jahr wieder
schön blüht, sind einige Dinge beim
Rückschnitt zu beachten.
Pfingstrosen wachsen sehr langsam, daher sollte auch behutsam
geschnitten werden. Der ideale Zeitpunkt zum Schneiden der Pfingstrosen
ist der Herbst. Außerdem sollten immer alle Blüten,
sobald sie welk werden, abgeknipst werden. Hierbei ist
unbedingt darauf zu achten, dass man wirklich nur die Blüten
abknipst. Das Laub wird erst im Frühjahr richtig geschnitten.
In der kalten Jahreszeit ist es für die Pfingstrose enorm
wichtig, dass sie Blätter hat. Nur so kann sie im
Frühjahr neue Blüten bilden. Die Pflanze sollte aber
dennoch vor zu strengem Frost geschützt werden.
Bei den buschigen Pfingstrosen schneidet man allerdings schon im
Oktober die Pflanze zurück. Hierbei geht man
folgendermaßen vor: Stiele und Blätter werden bis
auf fünf Zentimeter abgeschnitten. Dadurch gewinnt die Pflanze
im Laufe der Jahre an Höhe.
Beim Zurückschneiden der Blätter, Blüten und
auch Äste sollte immer behutsam vorgegangen werden. Hier gilt
der Grundsatz: Weniger ist mehr. Der Gärtner sollte auch immer
eine scharfe Schere nutzen, denn die Pflanze darf nicht
beschädigt werden. Der Schnitt erfolgt immer oberhalb einer
„schlafenden Knospe“. Die „schlafende
Knospe2 ist ein Trieb, der erst in der nächsten Phase des
Wachstums austreibt.
Ist die Pflanze krank, dann kann auch weiter zurückgeschnitten
werden. Dies ist natürlich auch dann möglich, wenn
die Pfingstrose durch Sturm oder Frost massiven Schaden erlitten hat.
Allerdings sollte man wissen, dass die Blüte nach solch einem
massiven Rückschnitt für ein Jahr ausfallen kann. Die
Pflanze sieht dann vielleicht etwas kläglich aus. Der
Gärtner sollte sich darüber nicht wundern und der
Pflanze die Auszeit gönnen. Bei einem massiven
Rückschnitt sollte aber darauf geachtet werden, dass die
Schnittflächen mit einem Wundverschlussmittel behandelt
werden. Hierdurch vermeidet man, dass Pilze und andere
Krankheitserreger in die Pflanze eindringen.
Als Gärtner sollte man immer darauf bedacht sein, der
Pfingstrose so wenig wie möglich Schaden zuzufügen.
Dies kann man in erster Linie erreichen, wenn man eine scharfe
Gartenschere nutzt. Hier darf auf keinen Fall an der falschen Stelle
gespart werden, denn man würde die Pfingstrose schwer
verletzten und unter Umständen gar zerstören.
Werden alle diese wertvollen Tipps umgesetzt, dann kann man sich
über viele Jahre an der Pfingstrose mit seinen
wunderschönen Blüten erfreuen.