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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Phalaenopsis Pflege

Phalaenopsis Pflege





Phalaenopsis, der Orchidee mit den elegant geschwungenen Rispen in mittlerweile unterschiedlichsten Farbvarianten ist es gelungen, sich in der Aufzählung der beliebtesten Zimmerpflanzen zu etablieren. Das liegt wohl vor allem an der Blühfreudigkeit und der unkomplizierten Anpassung an die warmen Zimmer. Trotz allem fordern auch diese Pflanzen eine behütete Pflege.

Die Pflanzen dieser Gattung besitzen keine Speicherorgane und bevorzugen daher mäßig feuchtes Substrat. Bei zu großer Nässe bekommen die Wurzeln nicht wohlwollenden Sauerstoff und verfaulen schneller. Erst wenn der Pflanzenstoff keine Feuchtigkeit mehr aufweist sollte der Phalaenopsis Wasser zugeführt werden. Das dauert etwa eine Woche, bei hoher Luftfeuchtigkeit durchaus auch länger, da die Blätter dann weniger Feuchtigkeit verdunsten.

Besprühen ist bei Topfpflanzen nur bei strömender Hitze oder extrem trockener Heizungsluft nötig. Die beste Zeit fürs Gießen ist morgens, dabei sollen die Pflanzen nicht im Wasser verweilen. Bei der Zugabe von Wasser ist zu beachten, dass es lauwarm, salzarm und nicht von harter Konsistenz geprägt ist. Gegebenenfalls ist das Leitungswasser abzukochen, auf keinen Fall darf destilliertes Wasser benutzt werden. Sauberes Regenwasser ist in jedem Fall das Mittel der Wahl.

Die Phalaenopsis fühlt sich in einem warmen Wohnraum heimisch. Dabei soll die Temperatur auch nachts nicht unter 16°C sinken, so bleiben die Pflanzen weniger anfällig gegenüber Pilzen, Bakterien oder anderen schädlichen Organismen. Im Sommer ist ein halbschattiger Standort zu raten, im Winter benötigt die Orchidee viel Licht, da sonst kostbare Knospen abgeworfen werden.

Fast immer erzielt man aus der Rispe eine weitere Blüte. Nachdem die letzte Blüte verblüht ist wird die Blütenrispe so zurückgeschnitten, dass 2 bis 3 der Stengelknoten am Stiel verbleiben. Aus diesen Knoten bildet sich dann ein neuer Rispenkomplex. Manchmal entspringt auch eine Kindelpflanze dem Stengelgerüst. Auf diese Art und Weise ist eine Vermehrung durchgeführt. Wenn das Kindel, auch Keiki genannt, Wurzeln entwickelt hat kann es vom Stiel abgetrennt werden.

Danach steht einer Umsetzung in einen eigenen Topf nichts mehr im Wege. Hilfreich bei Pflanzen, die zur Kindelbildung neigen ist eine stickstoffbetonte Düngung. Im Gartenfachhandel ist eine spezielle Paste (Keiki Fix), die die Kindelbildung anregt, erhältlich. Werden Mutterpflanze und Kindel nicht getrennt kann die gemeinsame Blüte ebenfalls ein prachtvoller Anblick sein. Um das zu erreichen muss allerdings eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden sein.

Damit typischen Krankheiten wie Pilzbefall und Bakterieninfektionen vorgebeugt wird, sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Staunässe erhebt. Steht die Orchidee an einem zu trockenen Standort siedeln sich Schild- und Wollläuse an. Dieser Befall wird durch welke Blätter, Blattverlust oder Blattverfärbung erkannt - außerdem verformen sich Blüten und Blätter. Vorbeugend sind die Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren, dabei ist auch auf die Blattunterseite zu achten. Beim Neukauf ist es ratsam, die Pflanze genau zu inspizieren, da auf diesem Wege häufig Schädlinge mit nach Hause genommen werden.


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