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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Pinien Anzucht

Pinien Anzucht





Pinien (Pinus pinea), oder Steinkiefern werden im Mittelmeerraum schon seit langer Zeit wegen ihrer wohlschmeckenden Kerne gezüchtet. Ein ertragreicher Baum kann unter optimalen Bedingungen bis zu sechzig Kilogramm Kerne bringen.

Die Anzucht erfolgt üblicherweise über die Samen, welche wie bei allen Nadelbäumen in den Zapfen gebildet werden. Die harte Schale wird in der Natur meist von den Tieren geknackt, welche sich von den Kernen ernähren. Dabei geht so mancher Kern verloren und ein neuer Baum kann sich daraus entwickeln. In der Aufzucht in Kultur hilft man dem Keimling ebenso, indem die harte Nussschale vorsichtig geöffnet wird. Dabei ist es nicht notwendig, die ganze Schale rund um den Keimlind zu entfernen, eine Öffnung zum Auskeimen reicht vollauf. Die Kerne werden nun in einzelne Pflanztöpfchen gesetzt und mäßig feucht gehalten.

Das Substrat muss dabei gut wasserdurchlässig sein, um nach dem Gießen wieder eine angemessene Durchlüftung des Erdreiches zu gewährleisten. Am besten eignet sich ein recht sandiges Gemisch mit nur wenig Humusanteil. Zum Keimen brauchen die Pinien eine Temperatur von etwa zwanzig Grad Celsius. Auf Sonnenschein kann vorerst noch verzichtet werden.

Die ersten Keimlinge werden schon nach zwei bis drei Wochen die Erdkrume durchdringen und können dann an einen helleren Platz gestellt werden, wobei direkte Sonneneinstrahlung besser vermieden wird.

Bei den jungen Pflanzen ist regelmäßiges Gießen in kleinen Mengen unerlässlich, dabei sollte kein kaltes Wasser zum Einsatz kommen. Lauwarm, wie ein warmer Sommerregen, so mögen es die Keimlinge (und auch ältere Pflanzen) am liebsten. In dieser Lebensphase müssen die Pflänzchen unbedingt vor Wind geschützt stehen, auch die Temperatur sollte möglichst konstant bleiben.

Die Nadeln der jungen Pflanzen sind nicht dunkelgrün wie die der Alten, sondern bläulich überlaufen und wesentlich weicher. Die geringe photosynthetisch aktive Oberfläche erklärt, warum man sich mit der Anzucht Geduld lassen muss - die Pinien sind recht langsam wachsende Hölzer. Erst nach vier bis fünf Jahren ist es an der Zeit, die jungen Pflanzen umzutopfen oder in den Garten zu setzen. Reife Pflanzen brauchen nur mäßig Feuchtigkeit, anders als Keimlinge können sie gelegentliche Trockenzeiten eher verkraften, als stehende Nässe.

Die Düngung ist nur bei den reiferen Pflanzen vorzunehmen, Keimlinge dürfen nicht gedüngt werden. Größere Pinien werden alle vier Wochen einmal mit Dünger für Nadelgehölz versorgt, im Winter entsprechend seltener.

Junge wie auch reife Pinien sind zwar halbwegs winterfest, allerdings nicht grenzenlos – fünfzehn Grad unter Null dürfen auch nachts nicht unterschritten werden, wenn eine Pinie den Garten zieren soll. Eine Schicht Rindenmulch um den Stamm und das Wurzelreich kann dabei den Frost etwas mildern.

Ob als Kübel-, Zimmer oder Gartenpflanze, die Pinie braucht zu jeder Jahreszeit viel Licht. Junge wie auch alte Pflanzen brauchen einen hellen Standort, die pralle Sonne aber sollten sie aber während der ersten Jahre noch nicht abbekommen, falls es sich vermeiden lässt. Im reifen Zustand dagegen liebt die Pinie das direkte Sonnenlicht.


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