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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Pinien pflanzen / züchten

Pinien pflanzen / züchten





Die meterhohe und immergrüne Pinie vermittelt schon beim ersten Blick ein wohlig warmes Gefühl, denn sie ist eine besonders typische Pflanze des Mittelmeerraums. Mit geschlossenen Augen an einer Pinie duftend, erinnert man sich sofort an den letzten Italien- oder Spanienurlaub, schmeckt das warme Meersalz auf der Zunge und beginnt, unverfälschte Urlaubsstimmung zu fühlen.

Die Pinie ist ein Kieferngewächs. Als Nadelbaum erstrahlt sie das ganze Jahr über in ewiger Schönheit. Ihre Pinienkerne sind Delikatessen, sie verfeinern Salate, italienisches Pesto und noch vieles mehr. Der typisch mediterrane Baum hat immer mehr Liebhaber auch in Ländern, die auf Mittelmeer und südeuropäisches Klima verzichten müssen. Auch etwa in Mitteleuropa beginnen Hobbygärtner, die Pinie zu pflanzen und ein Stückchen Mittelmeeratmosphäre in den eigenen Garten zu bringen.

Bei der eigenen Züchtung und Pflege müssen einige Aspekte beachtet werden.

Die Anzucht der Pinie

Pinien vermehren sich über die Samen in ihren Zapfen. Für die eigene Anzucht werden die Samen aus dem Inneren der Zapfen gelöst und jeweils einzeln in kleine Blumentöpfe mit Torf eingepflanzt. Nachdem die frisch eingepflanzten Samen mit etwas Erde bedeckt wurden, sollten die Töpfe an einem warmen aber schattigen Ort lagern. Die Samen brauchen ständig Feuchtigkeit und Temperaturen um 20° Celsius, damit sie etwa zwei Wochen später keimen können.

Sobald sich der Keimling entwickelt, benötigt die junge Pflanze Licht und regelmäßiges Gießen. Die Pflanze ist noch sehr empfindlich. Sie sollte immer dieselbe warme Temperatur genießen können und nicht zuviel Zugluft abbekommen. Erst wenn der Keimling den Torf ganz durchwurzelt hat, kann er in einen neuen Topf mit luftdurchlässigem Substrat eingepflanzt werden. Hobbygärtner müssen bei der Pinie besonders geduldig sein. Sie kann zwar bis zu 30 Meter hoch werden, aber sie wächst sehr langsam und sollte erst nach fünf Jahren vom Topf in den Garten eingepflanzt werden.

Die richtige Pflege der Angezüchteten Pinie

Im Sommer braucht die mediterrane Pflanze viel Sonne und Temperaturen, die 20° Celsius nicht unterschreiten sollten. Trotzdem ist die Pinie sehr resistent und auch große Kälte wirkt auf eine voll entwickelte Pinie nicht schädlich. Im Idealfall hat die Pinie aber auch in den Wintermonaten etwa 10° Celsius. Außerdem benötigt sie auch zu dieser Zeit viel Sonne.

Das luft- und wasserdurchlässige Substrat sorgt dafür, dass die Wurzeln des beliebten Kieferngewächses nicht anfangen zu schimmeln. Die Pflanze kann etwa alle vier Wochen gedüngt werden. Gießen und Düngen wird wie bei viele anderen Pflanzen auch im Winter eingeschränkt.

Im vierten Jahr können schließlich und endlich die schmackhaften Pinienkerne geerntet und genossen werden.

Die Pinie - Hintergründe

Die Pinie gehört zu den Kieferngewächsen und ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie ist eine immergrüne Pflanze und wird bis zu 250 Jahre alt. Sie ist nicht nur eine beliebte Zierpflanze, sondern auch für ihr Holz und ihre delikaten Pinienkerne bekannt.




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Leser-Kommentare (1)

Peter Finn (24.07.2011 17:08:53)

Sehr geehrte Damen u. Herren,
meine Pinie, die ich 1995 als Kern vom Gardasee mitgebracht habe, bekommt leider viele braune Nadeln. Sie hat in diesem Jahr zum 3. Mal Zapfen bebildet (2011 ca. 15 Stck. erntereif). Zunächst hatte ich angenommen, dass es der normale Nadelwechsel Mai/Juni sei, doch selbst neue Triebe werden nach kurzer Zeit wieder braun.
Kann ich da etwas machen ??
Vielen Dank für Ihren Rat und Grüße
Peter Finn




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