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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Portulak / Portulakröschen...

Portulak / Portulakröschen Pflanzen Pflege





Ursprünglich stammt der Portulak aus dem Mittelmeeraum und Kleinasien, ist aber schon seit langem in heimischen Gärten zu Hause. Portulak ist eine robuste, frei wuchernde Pflanze, die man sowohl im Freien als auch in Topfkulturen sähen kann. Hin und wieder hat er sich bis auf Wegraine und Bahndämme ausgebreitet, ist aber eine Nutzpflanze, deren Vitamin C-haltige Blätter man beispielsweise als Salat verwenden kann.

Soll eine neue Portulakkultur angelegt werden, säht man die kleinen schwarzen Samen am besten im Mai in Töpfe oder - ab Mitte Mai - direkt ins Freiland.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Erde etwas Sand beigemischt wird, da Portulak Sand und stickstoffhaltigen Boden braucht. Der Standort sollte möglichst sonnig sein.

Im Frühsommer treibt die Pflanze nach einer 5 bis 10 Tage dauernden Keimzeit sternförmig rote Stängel, an denen sich fleischige, bis zu zwei Zentimeter lange Blätter bilden. Im Juli werden die typischen kleinen gelben Blüten sichtbar. Portulak ist zwar eine einjährige Pflanze, doch können die Samen geerntet und im nächsten Frühjahr wieder ausgesät werden. In wärmeren frostfreien Gegenden übernehmen kleine Insekten wie Ameisen die Aussaht. Die letzte Saat ist für Ende Juli zu empfehlen.

Der Portulak bekommt fleischigere Blätter, je regelmäßiger er gegossen wird. Im Hochsommer sollte jedoch ausschließlich morgens und abends gegossen werden, damit die Wasser ziehende Pflanze nicht der stärksten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Die ebenfalls der Portulak-Gattung angehörenden Portulakröschen, die auch Sommer-Portulak genannt werden, sind mit dem oben beschriebenen Gemüseportulak nicht zu verwechseln. Portulakröschen blühen in zahlreichen Farben und gehören zu den schönsten Balkon- und Gartensommerblumen.

Besonders bei einer Zucht im Topf, kann beiden Pflanzen durch Verschneiden der Triebspitzen zu buschigerem Wuchs verholfen werden. Der Sommerportulak braucht wie alle Pflanzen seiner Gattung ebenfalls regelmäßig Wasser, einen windgeschützten, sonnigen Standort und wenn möglich sandige, mit Humus oder Kompost versetzten Boden. Wenn er sich im Garten einmal angesiedelt hat, braucht er ansonsten kaum noch Pflege.

Für alle Portulaksorten gilt: Kaum sind die ersten Blüten verblüht, werden schon neue Samen für neue Pflanzen produziert. Eine einmal angelegte Kultur breitet sich über den Sommer schnell über eine beachtliche Fläche aus.

Die abgetrennten Spitzen des Gemüseportulaks, aber auch des Sommerportulaks sind als Zusatz für einen Salat oder als Suppenbeigabe äußerst schmackhaft. Eine heilende Wirkung bei Sodbrennen, Gastritis und Verstopfung sowie bei jeder Art von Vitaminmangel ist nachgewiesen und machte ihn schon 600 vor Christus zur beliebten Heilpflanze - unter anderem auch gegen Skorbut. Wenn man die ersten, schon im Mai erscheinenden Blütenknospen erntet, kann man sie auch als Kapernersatz in der Küche nutzen.

Wer möchte, kann im Topf gezogene Portulakpflänzchen auch im Haus an einem hellen, warmen Ort überwintern.


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