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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Ranunkel Pflege

Ranunkel Pflege





Die Ranunkeln, mit botanischem Namen RANUNCULUS ASIATICUS, gehören zu den attraktiv blühenden Vorboten des Sommers und schmücken den Garten mit ihrer Farbenvielfalt. In Vorderasien beheimatet, machte sie schon frühzeitig bei europäischen Gärtnern und Züchtern ihre Aufwartung und wurde immer beliebter und ist aus den modernen Gärten nicht mehr wegzudenken. Dank züchterischem Eingreifen wurde aus der wilden ungefüllten Blüte eine prachtvolle Erscheinung, die den Begonien ähnlich ist. Besonders gut kommen Ranunkeln zur Geltung, wenn sie in größeren Gruppen und farblich gemixt gepflanzt werden.

Die Ranunkel, ein Hahnenfußgewächs, mehrjährig, winterhart und recht anspruchslos, erreicht eine maximale Höhe von ca. 40 cm. Sie lieben einen humusreichen, nicht zu nassen, aber auch nicht zu trockenen Boden und bevorzugen eine sonnige Lage, wachsen aber auch an schattigen Plätzen. Um sie vor den prallen Strahlen der Mittagssonne zu schützen, empfiehlt sich, eine so genannte Begleitpflanzung, die aus Blaukissen oder Gänsekresse bestehen kann.

In den Monaten Mai und Juni ist ihre Blütezeit und sie sollte während dieser Periode stets feucht gehalten werden. Danach allerdings kann die Wassergabe eingeschränkt werden und sie kann vor dem nächsten Gießen ruhig etwas austrocknen. Neben der Wassergabe sollte auch regelmäßig gedüngt werden, und zwar bis die Blätter abfallen. Leider ist die Ranunkel sehr anfällig gegen Mehltau und Blattläuse, deren Befall mit handelsüblichen Schädlingsbekämpfungsmitteln durchgeführt werden kann. Auch die Schnecken tun sich an der Pflanze gütlich und müssen auf althergebrachte Weise bekämpft werden.

Wenn die Ranunkel ihre Blätter verloren hat, gibt es zwei Möglichkeiten zur Überwinterung. Zum einen eignet sich ein Winterschutz aus Kompost und Reisig, der auf das Beet ausgebracht wird, unter dem die Knollen überwintern können. Die zweite Variante ist, dass trotz der angegebenen Winterhärte die Knolle nach der Entlaubung ausgegraben wird und frostfrei bei sechs bis acht Grad gelagert wird. Diese zweite Möglichkeit gilt besonders für die Pflanzen, die in Töpfen oder Kübeln den Sommer verbracht haben. Während dieser Zeit bilden sich an vielen Knollen so genannte Brutknöllchen, die abgetrennt werden können, um die schönsten Exemplare zu vermehren. Eine Nachzucht wird aber auch durch Teilung oder Samen vorgenommen, welcher im Handel erhältlich ist.

Im März kann dann der Jahreszyklus von vorn beginnen indem die überwinterten Knollen etwa sechs Stunden in kaltem Wasser getaucht werden, um sie danach flach in eine Tiefe von zwei bis fünf Zentimetern in den vorbereiteten Boden zu bringen. Ein erstes Gießen und Düngen erfolgt dann, wenn die ersten Blättchen sprießen.

Die leuchtenden Farben der Ranunkeln künden vom Ende der kalten Jahreszeit, und wen wundert, dass viele Menschen Töpfe, Kästen und Kübel benutzen, um diese Farbenpracht auf ihren Balkon oder die Terrasse zu bringen. Aber Vorsicht, auch wenn es die Pflanzen beizeiten zu kaufen gibt, darf nicht vergessen werden, dass zu niedrige Temperaturen schaden, da sie diese aus ihrer Heimat nicht gewohnt sind.


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