Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Ranunkel

Ranunkel





Die Ranunkel stammt ursprünglich aus der Türkei, Zypern, Syrien, Iran, Irak und Nord-Afrika. Ungefähr im 16. Jahrhundert fand die Ranunkel ihren Weg zunächst nach Großbritannien und verbreitete sich von da aus rasch in Europa. Neben den unzähligen Modepflanzen die Jahr für Jahr Einzug in deutsche Gärten halten, ist die Ranunkel eine der beständigsten Pflanzen geblieben.

Der botanische Name der Ranunkel lautet Ranunculus asiaticus. Sie ist eine eher anspruchslose, winterharte Pflanze und gehört zu der großen Familie der Hahnenfußgewächse. Diesen Namen verdanken die Pflanzen übrigens ihren Blättern. Mit ein wenig Fantasie sehen die etwas dünnen, zipfeligen Blätter aus wie ein Geflügelfuß. Es sind ca. 400 Arten aus dieser Pflanzenfamilie bekannt. Zu den am häufigsten verwendeten Arten gehören:

Busch-Windröschen, Christrosen, blauer Eisenhut, Frühlings-Adonisröschen, Küchenschellen, Leberblümchen, grüner Nieswurz, grüne, Rittersporn, Sumpfdotterblume, Wald-Windröschen und Wolfs-Eisenhut. Manche Sorten werden auch als Heilpflanzen zum Beispiel für die Behandlung von Arthritis, Ischias, Rheuma oder Hautkrankheiten (Warzen) genutzt.

Zu beachten ist, dass alle Hahnenfußgewächse giftig sind. Die Pflanzen produzieren den Stoff Protoanemonin, der einen beißenden Geschmack hervorruft. Der Vorteil ist, dass Tiere die Gewächse aus diesem Grund meiden. Menschen mit empfindlicher Haut sollten jedoch vorsichtig sein denn der Saft der Hahnenfußgewächse kann Hautreizungen verursachen.

Die Ranunkel erreicht, je nach Art, eine Höhe von 20 bis 40 cm.
Die Pflanzen sind Frühlingsblüher haben in den Monaten von Mai bis Juni ihre Blütezeit. Im Handel sind sie überwiegend in den Farben weiß, gelb, orange, rosa und rot zu erhalten.

Zur großen Erleichterung des Hobbygärtners gedeiht die Ranunkel an schattigen Plätzen ebenso gut wie an sonnigen Standorten. Der Boden sollte allerdings immer durchlässig und feucht sein. Um das zu erreichten können sehr schön Blaukissen oder Gänsekresse dazu gepflanzt werden.

Nach der Blütezeit darf die Ranunkel noch ein wenig genossen werden und sollte dann langsam austrocknen.

Um die Zwiebel der Ranunkel gut durch den Winter zu bringen reicht ein Schutz aus Kompost und Reisig so ist sichergestellt, dass die Pflanze auch im nächsten Jahr den heimischen Garten wieder verschönert.

Die Ranunkel wird vorwiegend aus Knollen gezogen. Aber die Vermehrung ist auch durch Teilung oder Samen möglich.

Kleiner Tipp:

Die Knolle vor dem einpflanzen für ca. 30 Minuten in klarem Wasser aufquellen lassen.

Übrigens:

Der Name „Ranunkel“ leitet sich von dem lateinischen Wort für Frosch (Rana) ab. Die Erklärung hierfür ist wohl, dass manche Arten der Ranunkel in der Nähe von Sümpfen und flachem Wasser wachsen.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Herbstblumen
Jiaogulan
Kaiserkrone
Chinaschilf



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap