Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Rhododendron Krankheiten

Rhododendron Krankheiten





Die Rhododendren sind mit über 1.000 Arten eine der größten Pflanzengattungen der Erde. Anders, als der Name vermuten lässt, ist die Pflanze nicht nur in Griechenland beheimatet, sondern fühlt sich in der ganzen Welt wohl. Sie kann ebenso im tropischen Raum gedeihen wie im kalten Hochgebirge, fühlt sich aber auch im warmen Mittelmeerraum sowie im europäischen gemäßigten Klima wohl. Als bunt blühende Sträucher werden Rhododendren vor allem als Zierpflanze in ganz Deutschland angebaut.

Rhododendren gelten nicht als besonders krankheitsanfällig oder schutzbedürftig. Durch falsche Standortbedingungen können sie allerdings an verschiedenen Gesundheitszuständen erkranken. Diese werden teils durch fremde Erreger, teils auch durch Insektenbefall begünstigt. Um die Gesundheit der Pflanze zu erhalten oder die Genesung zu ermöglichen, ist es wichtig, typische Krankheiten beim Rhododendron frühzeitig und richtig zu erkennen.

Besonders häufig kommt das Knospensterben beim Rhododendron vor. Man erkennt es daran, dass sich die Knospen im Winter grau-braun verfärben und absterben. Sie bleiben oft jahrelang an der Pflanze, bis stäbchenartige Pilzfruchtkörper aus ihnen hervorschießen. Der Erreger ist der in Nordafrika beheimatete Pilz Pycnostysanus azaleae. Er dringt in Löcher und Wunden ein, die die Rhododendronzikade bei ihrer Eiablage in Sommer und Frühherbst hinterlassen hat. Da von dieser Erkrankung der gesamte Rhododendron befallen werden und absterben kann, ist es wichtig, die befallenen Teile der Pflanze zu entfernen. Auf diese Weise können sich die Sporen nicht weiter ausbreiten. Außerdem kann es helfen, die Rhododendronzikade chemisch zu entfernen, da sie die Sporen bei der Eiablage weiterträgt und dem Pilz bei der weiteren Verbreitung hilft.

Aus der Infektion mit Phytophthora-Pilzen heraus kann es beim Rhododendron zum Zweigsterben kommen. Zunächst verbräunt die Endknospe, dann verlieren die Blätter des Triebs ihren Glanz. Anschließend verwelken auch sie und fallen bei starkem Befall ab. Eine feuchte, warme Umgebung begünstigt die Verbreitung der Phytophthora-Arten besonders, auch die Nähe zu anderen befallenen Pflanzen. Die befallenen Triebe des Rhododendrons müssen entfernt werden. Dazu wird bis tief ins gesunde Holz des Strauchs hinein geschnitten, um eine Ausbreitung durch unsichtbares Myzel zu verhindern. Dieses fadenartige Versorgungsnetz der Pilze kann sich auch in Teile des Strauchs ausgebreitet haben, die noch gesund wirken - deswegen ist der gründliche Schnitt nötig.

Andere Pilze sorgen für bräunliche Verfärbungen der Blätter. Bei starkem Pilzbefall wird das Blatt schließlich vollständig braun und stirbt ab. Verantwortlich für solche Verfärbungen sind häufig Pilze der Cercospora- oder Colletotrichum-Arten. Je nach Art des Pilzes unterscheiden sich die braunen Flecken im Aussehen: Einige sind von weißlichem Flaum umgeben, der zum Fruchtkörper des Pilzes gehört, andere wiederum zeichnen sich nur durch die braune Farbe von abgestorbenem Pflanzenmaterial aus. Die befallenen Blätter müssen entfernt werden, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreiten kann. Bei besonders starkem Befall kann eine chemische Bekämpfung erforderlich sein.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Yucca Gloriosa
Yucca Filamentosa
Lavendel trocknen
Surfinia Pflege



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap