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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Rittersporn

Rittersporn





Wer schon Klostergärten oder Nutzgärten von Schlössern und Herrensitzen besichtigt hat, wird stets einem Rittersporn in der einen oder anderen Farbe begegnet sein. Dieses Hahnenfußgewächs, das mit seinen meist tiefblauen Blütenständen aus allen übrigen Pflanzen hervorleuchtet, ist beinahe in jedem Stauden- und Blumengarten anzutreffen.

Der Rittersporn mag es sonnig, wenngleich seine Wurzeln gern im Schatten liegen dürfen. Fleißiges Gießen wird stets mit üppiger und lang andauernder Blüte belohnt. Nur im Herbst ist er für Kompost oder Hornspäne dankbar – das Ergebnis zeigt sich umso prächtiger im nächsten Sommer. Nachdem der erste Blütenstand verwelkt ist, sollte man die gesamte Pflanze auf bis zu 10 Zentimeter herabkürzen. Dadurch treibt sie nochmals kräftig aus und blüht ein zweites Mal im Spätsommer oder Frühherbst.

Wer von Rittersporn nicht genug bekommen kann, lässt die herabfallenden Samen einfach liegen und überlässt alles Weitere der Natur. Rittersporn vermehrt sich rasch und üppig durch Selbstaussaat. Sind die Sämlinge erst ein wenig kräftiger geworden, kann man sie problemlos verziehen und umpflanzen.

Die Anzucht in Tontöpfen ist ebenfalls gut möglich – und man hat stets ein nettes Geschenk für andere Blumenliebhaber parat. Doch nicht nur Menschen erfreuen sich am Anblick des Rittersporns, auch bei Schnecken gilt dieses Gewächs als ausgesprochene Delikatesse. Hier sollte unbedingt Vorsorge getroffen werden, da die Kriechtiere die gesamte Pflanze im wahrsten Sinne des Wortes mit Stumpf und Stiel auffressen.

Ein Patentrezept zur Abwehr von Schnecken ohne Chemie hat sich bisher noch nicht gefunden, doch ist der Einsatz von Schneckenkorn durchaus wirkungsvoll, und meist hat man für den Rest des Jahres Ruhe vor den Plagegeistern.

Rittersporn ist auch in der Vase eine wahre Pracht, nur leider nicht sehr lange haltbar. Man sollte sich also gut überlegen, ob man eine stolze Rispe opfert, deren Anblick man nur kurze Zeit im Haus genießen kann. Am schönsten und eindrucksvollsten kommen die Blüten des Rittersporns im Beet zur Geltung.

Seit einigen Jahren ist der Rittersporn in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Neben dem traditionellen Blau kam Weiß, Rosa bis Violett und sogar Purpurrot dazu. Diese Farbenvielfalt bietet hervorragende Möglichkeiten für ein farblich aufeinander abgestimmtes Staudenbeet. Auch in der Kombination mit niedrigen Buchshecken oder -büschen und Rosen, bietet der Rittersporn einen sommerlichen und für das Auge wohltuenden Anblick. Gerade aus Bauerngärten, in denen die Salat- und Kohlköpfe hinter blühenden Staudenpflanzen versteckt werden, ist Rittersporn nicht wegzudenken.

Literarisch wurde dem Rittersporn auch schon so manches Denkmal gesetzt; erwähnt Fontane doch bei jeder Beschreibung eines Klostergartens stets den prächtigen und stolzen Wuchs einer leuchtend blauen Ritterspornblüte.


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