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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Salbeipflanze Pflege

Salbeipflanze Pflege





Der europäische Gartensalbei - Salvia officinalis - ist eine sehr alte Gewürz- und Heilpflanze, deren Wirksamkeit bereits von den alten Griechen und Römern geschätzt wurde. Der als Halbstrauch wachsende Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum, ist jedoch seit Jahrhunderten auch in Mitteleuropa heimisch und gehört in jeden Bauern- oder Kräutergarten. Der Salbei ist nur eingeschränkt winterhart und sollte deshalb, besonders als Jungpflanze, vor allzu starker oder lang anhaltender Kälte geschützt werden. In milden Wintern kann der immergrüne Salbei jedoch durchgängig geerntet werden, auch zählt sein silbergrau-grünliches Laub zu den wenigen Farben im Winterallerlei eines Gartens.

Aufgrund seiner Herkunft ist der Salbei sehr Wärme liebend; ein Platz in direkter Sonne, gern vor einer Schutz und Wärme spendenden Mauer, ist deshalb für ihn ideal. Als Boden wird besonders gut durchtrocknendes, kalkhaltiges Substrat empfohlen, dem als Schutz gegen Staunässe Kies oder Kalksplitt beigemengt werden kann. Da der Salbei den Boden stark "verbraucht", ist spätestens nach fünf Jahren ein Umsetzen der Pflanze zu empfehlen.

Regelmäßige Düngergaben können den Salbei jedoch auch länger erfolgreich an einem Standort halten, werden jedoch nicht von allen Gartenexperten empfohlen, die auf eine dann reduzierte Blütenbildung verweisen (dies muss jedoch keinesfalls einen Makel darstellen, denn zumeist wird der Salbei wegen seines Laubs angebaut). Alternativ ist die Kultur in größeren Töpfen oder Kübeln möglich; dann empfiehlt sich regelmäßiges Düngen sowie eine Überwinterung entweder im kühlen Gewächshaus oder, wenn genügend Licht vorhanden ist, auf der heimischen Fensterbank. In dieser Zeit sollte noch sparsamer gegossen werden, außerdem muss die Pflanze regelmäßig auf Schädlinge oder Blattkrankheiten untersucht werden, damit sich in der winterlichen Stresssituation keine Schädlinge auf ihr festsetzen können.

Die Blüten des Salbeis sind recht unauffällig und blassviolett bis weißlich. Blütezeit der Pflanze ist die Zeit von Mai bis Juli, einzelne Blüten können bis Oktober nachgeschoben werden. Wer keine Samen ernten will, sollte die Blütenstände nach der Blüte entfernen, damit die Kraft der Pflanze nicht unnütz für die Samenproduktion verschwendet wird.

Die Anzucht von Salvia officinalis durch Samen ist mühsam; die Samen keimen nur langsam und auch das Wachstum der jungen Pflanzen erfolgt eher zögerlich. Mehr und schnelleren Erfolg verspricht die Anzucht durch Absenker, Stecklinge oder durch Teilung, die am besten bei einer ohnehin notwendigen Umpflanzaktion durchgeführt wird. Absenker werden im Sommer mit Erde bedeckt; die Bewurzelung erfolgt bis zum nächsten Frühjahr. Stecklinge können im Juli oder August geschnitten und in normaler Anzuchterde bewurzelt werden. Die Jungpflanzen sind noch weit frostempfindlicher als mehrjähriger Salbei.

Um den vom Boden her verholzenden Salbei dicht zu halten und zu verjüngen, kann die Pflanze zurückgeschnitten werden; hierfür ist das Frühjahr geeignet, wenn der Salbei noch keine jungen Triebe entwickelt hat. Der Rückschnitt kann bis auf zehn bis fünfzehn Zentimeter erfolgen; einen Schnitt in die verholzten Teile nimmt der Salbei allerdings meist recht übel. Auch während der Wachstumsphase kann eingekürzt werden, wobei der letzte starke Rückschnitt zum Ende des Sommers erfolgen sollte; später würden die Schnittstellen nicht ausreichend verheilen, um den nächsten Winter unbeschadet zu überstehen.


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