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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Salix integra (Hakuro Nishiki) Pflege

Salix integra (Hakuro Nishiki) Pflege





Die japanische Zierweide (Salix integra), auch als Hakuro Nishiki oder Harlekinweide bezeichnet, stammt aus der asiatischen Ziergartenkultur. Der Strauch bildet einen Hochstamm, kann bei guten Bedingungen eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen und braucht dabei auch keine besondere Pflege.

Als Standort wählt man für die Zierweide einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Zwar gedeiht sie auch an weniger hellen Orten, wächst dann aber bescheidener. Von der Belichtung ist die Färbung der Blätter abhängig – im Halbschatten bleibt das Laub etwas heller, in der Sonne wird eine kräftigere Färbung ausgebildet.

Die Qualität der Erde ist für diesen Strauch weniger ausschlaggebend, sie kommt mit vielen Bodensorten gut zurecht. Lediglich stauende Nässe und übermäßige Bodenverdichtung können ihr schaden. Böden mit einem Sandanteil sollen sich am besten für die Zierweide eignen.

Die Harlekinweide kann den Winter draußen verbringen, sie ist frosthart. Wird sie als Kübelpflanze gezogen, kann sie natürlich auch wie andere, nicht frostharte Pflanzen überwintert werden. Dies stellt für das folgende Frühjahr einen Wachstums- und Blühvorsprung sicher.

Stehende Nässe wirkt sich zwar schlecht auf das Wachstum aus, doch trotzdem sollte die Weide mit ausreichend Wasser versorgt werden. Trockenphasen führen schnell zum unschönen Einrollen der Blätter und Kümmerwuchs. Diese Schutzfunktion soll weiteren Wasserverlust unterbinden und tritt daher besonders häufig auf, wenn sehr unregelmäßig gegossen wird.

Dieser Effekt kann auch auftreten, wenn die Pflanze umgetopft oder umgebettet wird. Schon bei kleinen Verletzungen des Wurzelnetzwerkes können kurzfristig Schaden anrichten, doch nach einiger Zeit erholt sich die Weide davon wieder, wenn ihr die geänderten Bedingungen bekommen. Das Umpflanzen erfolgt am besten im späten Herbst, da zu dieser Zeit die Wachstumsfunktionen bereits eingeschränkt sind und die Pflanze ihre Kraft für die Gewöhnung an den neuen Standort aufbringen kann.

Wird die Zierweide als Kübelpflanze gehalten, ist gelegentliches Düngen geboten. Gesamtdünger für Weidengehölz kann im Fachhandel bezogen werden. Im freien Wuchs auf kargem Boden kann dem Gießwasser ebenfalls Dünger zugegeben werden, oder Dünger in Depotform werden der Erde zugesetzt.

Wie die meisten Weiden ist auch Salix integra recht wuchsfreudig und muss daher regelmäßig zurück geschnitten werden, um nicht unansehnlich zu verwildern. Auch dafür ist die beste Zeit der Spätherbst, gegebenenfalls kann auch zeitig im Frühjahr geschnitten werden, noch bevor sich neues Laub bildet. Abgestorbene und ausgetrocknete Äste müssen bei dieser Gelegenheit an der Basis gekappt werden, ohne die Sprossachse zu verletzen.

Wie viel geschnitten wird, ist abhängig von der gewünschten Form – mitunter kann die Weide auch um die Hälfte gestutzt werden. Ein starker Schnitt sollte aber nur im Herbst erfolgen, da das Austrieben und der Wundverschluss im Frühjahr den Strauch viel Energie kosten. Wachsen die Triebe übermäßig dicht, können sie etwas ausgelichtet werden, da sie ansonsten an der Basis auslichten.


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