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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Scheinzypresse

Scheinzypresse





Die Scheinzypresse ähnelt den echten Zypressen sehr, so dass es bei ersten Sichtungen zu Verwechslungen kommen kann. Die Scheinzypresse (Chamaecyparis) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae), sie gehören zur Abteilung der Nadelholzgewächse und zur Ordnung der kiefernartigen Gewächse, die Scheinzypressen sind u.a. in den nördlichen Breiten Nordamerikas und Ostasien (Japan und Taiwan) zu hause, man trifft u.a. in Parkanlagen und Gärten auf Scheinzypressen.

Scheinzypressen haben gegenüber von echten Zypressen stärker abgeflachte Zweige, schuppenartige Blätter und kleinere Zapfen. Einige Arten von Scheinzypressen erreichen im Laufe ihres Lebens eine große Höhe, hierzu zählt u.a. der Chamaecyparis formosensis mit einer Höhe von 49,4 m und einem Stammdurchmesser von 5,82 m auf dem Mount Morrison. Scheinzypressen erreichen weiterhin ein beträchtliches Alter, man fand u.a. Scheinzypressen von über 3000 Jahren in Taiwan.

Zur Gattung der Scheinzypressen gehören u.a. fünf folgende Arten, Chamaecypares formosensis, Lawsons Scheinzypresse, Hinoky Scheinzypresse, Sawara Scheinzypresse und die Weiße Scheinzypresse. Die Scheinzypressen sind immergrüne Pflanzen, sie besitzen schuppenartige Blätter, welche sich überlappen. Sie sind vom Geschlecht getrenntgeschlechtig, die männlichen und die weiblichen Zapfen unterscheiden sich deutlich.

Die männlichen Zapfen sind eiförmig und haben eine gelbe oder rote Farbe, sie verfügen über 6- 8 Staubblätter mit je 2 bis 4 Pollensäcken. Die weiblichen Zapfen sind rund und besitzen eine grüne, violette oder blaue Farbe, im Reifezustand trifft man auf braune Zapfen. Die weiblichen Zapfen bestehen aus 8- 12 Zapfenschuppen, pro Zapfenschuppe sind meist zwei Samen enthalten. Die Dauer für die Ausreifung des Samens umfasst 6 Monate. Die Pflanzen enthalten u.a. Terpene, Pinen und Thugen, die Pflanzenteile sind giftig.

Im europäischen Bereich kommt u.a. die blaue Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana Columnaris) häufig vor, sie wird gerne als Blickfang im Garten und als Heckenbepflanzung genutzt. Die Scheinzypresse wird in einem Abstand von 40- 50 cm von April bis spätestens November gepflanzt. Im Garten wird auch gerne die gelbe Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana Yvonne/ Stardust/ Erecta Aurea/ Golden Wonder) mit gelb-grünen Nadeln angepflanzt, diese Zypressenart wird auch als Goldscheinzypresse bezeichnet.

Die Scheinzypressen können ungeschnitten bis 10 Meter hoch werden, eine Beschneidung der Scheinzypressen findet im Frühjahr oder Herbst statt. Scheinzypressen gedeihen besonders an einem sonnigen oder halbschattigen Standort im Garten.

Bei Scheinzypressen kann eine Stamm- und Wurzelfäule auftreten, die Nadeln der Zypressen werden dann heller bzw. färben sich fahl, werden braun und vertrocknen. Im Bereich der Wurzeln und der Rinde des Stammgrundes trifft man bei Prüfungen mit einem Messerschnitt auf typisch braune Verfärbungen, auf eingetrocknetes und abgestorbenes Gewebe.

Die Schadstoffsymptome verweisen auf einen Befall mit der Phytophthora Fäule hin, diese Pilzerkrankung lässt sich mikrobiologisch u.a. in einem Labor hinweisen. Die Pilzerkrankung greift sehr schnell auf andere Pflanzen im Heckenbereich über. Bei Befall von Scheinzypressen mit Pilzen ist eine Antipilztherapie einzuleiten, es gibt eine Vielzahl von Antipilzmitteln für Pflanzen. Zur Behandlung von Pilzinfektionen bei Scheinzypressen und zur Behandlung des Bodens kann auch Silberwasser eingesetzt werden, es tötet wirkungsvoll Pilze, Bakterien und Viren ab.


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