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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Scheinzypresse schneiden

Scheinzypresse schneiden





Die Scheinzypresse gehört zu den Zypressengewächsen. Sie kommt ursprünglich aus Amerika und Ostasien. Von dieser Pflanze gibt es mehrere Arten. Sie unterscheiden sich besonders in ihrer Wuchshöhe.

Die kleinsten Arten der Scheinzypresse werden lediglich rund 1 m hoch, die größten dagegen rund 25 m. Die Wuchsform ist bei allen Arten kegelförmig. Die Scheinzypresse unterscheidet sich von den echten Zypressen durch ihre Zweige, die einen flacheren Verlauf haben.

Des Weiteren sind ihre Zapfen kleiner. Beliebt sind Scheinzypressen als Heckenpflanzen und einzeln stehende Gewächse. Sie sind pflegeleicht, vertragen allerdings keine Staunässe. Beim Einpflanzen mehrerer Pflanzen nebeneinander sollte darauf geachtet werden, dass jede Pflanze genug Platz für ihre Wurzeln hat. Dies ist eine Voraussetzung für das gute Wachstum. Die Scheinzypresse ist winterhart und kann daher das ganze Jahr über im Freien stehen.

Sie liebt einen sonnigen oder halbschattigen Standort. In den Gärten sind die blaue und die gelbe Scheinzypresse besonders häufig anzutreffen.

Damit die Scheinzypresse gleichmäßig wächst und ein dichtes Nadelkleid bekommt bzw. behält, muss sie einmal im Jahr beschnitten werden. Die beste Zeit dafür sind die Monate August bis Oktober. Es sollte darauf geachtet werden, dass es nicht mehr heiß und noch nicht zu kalt ist. Ideal sind Tage mit bedecktem Himmel, da die Sonne so keine Schäden an den frischen Schnittstellen anrichten kann.

Beim Schneiden der Pflanzen wird beachtet, dass nicht alle grünen bzw. blauen oder gelben Nadeln weggeschnitten werden, da ansonsten an diesen Stellen auch keine neuen Nadeln mehr nachwachsen. Diese Triebe sterben ab. Zudem sollte die natürliche Wuchsform der Pflanzen beibehalten werden. Die Spitze darf nur leicht ausgeschnitten werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Zypresse ihre ursprüngliche Wuchsform ändert.

Bei älteren Scheinzypressen kann es erforderlich sein, einmal einen größeren Rückschnitt zu machen. Dieser darf nicht in einem Jahr erfolgen, sondern sollte auf einige Jahre verteilt werden. Die Verteilung ist wichtig, damit auch die älteren Pflanzen ihre gleichmäßige Form behalten.

Beim Rückschnitt werden zuerst alle Triebe entfernt, die durch Krankheit, Frost oder sonstige Verletzungen beschädigt sind. Diese Triebe sind bräunlich und können durch ihre Farbe gut von den gesunden Trieben unterschieden werden. Die kranken Triebe werden soweit zurückgeschnitten, dass nur gesundes Holz zurückbleibt.

Deutliches Zeichen für einen gesunden Trieb ist ein fühlbarer Widerstand beim Schneiden. Auch kleine, schwache Triebe müssen weggeschnitten werden. Zum Schneiden werden scharfe und saubere Heckenscheren verwendet, um die Wundfläche an den Zweigen glatt und möglichst geringflächig zu halten. Beim Beschneiden empfiehlt es sich, auf eine Trapezform zu achten. Die Pflanzen werden oben schmaler geschnitten als unten. Dort sollte die Scheinzypresse breiter bleiben. Die Trapezform sorgt optimal für eine ausreichende Dichte.


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