Eine Scheinzypresse ist ein Nadelgehölz, ein zumeist
halbhoher
Säulenbaum und absolut Winterhart. Die in unseren Regionen zu
erwerbenden Scheinzypressen, sind alle kultiviert.
Die Scheinzypresse behält sich 10 verschiedene Unterarten
vor.
Gehört aber eigentlich zu der Gruppe der Chamaecyparis (sprich:
Schamazüparis), der Zypressen, ist also selbst im eigentlichen
Sinne nur eine Unterart.
Die Verwendung dieses schönen Baumes ist meinst die
Gruppenbepflanzung, er eignet sich aber auch als Heckenpflanze, zur
Kübelbepflanzung, im Steingarten oder auch als
Rabattenbepflanzung. Die größte Scheinzypresse erreicht eine
Maximale Wuchshöhe von sieben Metern, dies ist die blaue Form der
Scheinzypresse „Glauca Spek“. Die kleinste Unterart der
Scheinzypressen, die „Minima Glauca“, erreicht eine
maximale Höhe von 80 Zentimetern im hohen Alter auch mal einen
Meter.
Die Scheinzypresse ist ein schlanker, meist kegelförmiger
oder
säulenartiger Baum, dessen Nadeln durch ihre Unterschiedlichen
Farbgebungen enorm auffallen. Die Äste und Zweige der Zypressen
wachsen, bei den größeren Arten, fast senkrecht nach oben,
erst ab der oberen Hälfte der Bäume beginnen die Zweige
waagerecht zu wachsen. Sie sind dich verzweigt und
fächerförmig angeordnet, die Triebspitzen sind
überhängend oder nickend. Die Nadeln der Scheinzypressen sind
schuppenförmig angeordnet und weisen die unterschiedlichsten
Farben auf.
Die wohl am meisten bekannte Art ist die Blaue Zypresse,
“Alumii“ oder „Ellenwoodii“, dicht gefolgt von
der silbergrauen Variation, „Columnaris“ und den Goldgelben
Arten „Golden Wonder“, „Kelleris Gold“ oder
„Lane“.
In Deutschland wird die Scheinzypresse wegen ihrer hohen
Nadeldichte
mit Vorliebe als Sichtschutz gepflanzt, aber auch die kleinste
Scheinzypresse auch Zwergzypresse oder Minima Glauca, erfreut sich
immer größerer Beliebtheit bei den Deutschen. Sie wird gern
in Steingärten, als Rabattenpflanze, als Kübelpflanze oder
auch als Grabbepflanzung genutzt.
Die Pflege der Scheinzypresse ist denkbar einfach, wenn man
folgende Hinweise beachtet:
Der wichtigste Bestandteil der Pflege liegt wohl bei dem
Standort der
gewählten Zypressenart. Dieser sollte Idealerweise sandigen,
humusreichen, lehmigen oder Kieshaltigen Boden zum Guten wachsen mit
sich bringen.
Der Standort, sollte nach Möglichkeit keinen salzigen Boden
aufweisen und ist nur sehr bedingt für das Städtische Klima
geeignet. Zudem sollte die Scheinzypresse zweimal pro Jahr beschnitten
werden einmal im Frühjahr und ein zweites Mal im Herbst.
Idealerweise wird er bei der Heckenbepflanzung auf eine Höhe von
1,80 Metern geschnitten, sollte die Zypresse in der Gruppe oder als
Einzelpflanze stehen, führt man einen Formschnitt auf die
gewünschte Größe und die jeweilige Form durch.
Für verschiedene Formen, wie Kugeln oder ähnliches, sollte
man darauf achten, den man den Grundschnitt bereits bei der Jungpflanze
durchzuführen. Ansonsten ist er sehr anspruchslos, ihm reicht
eine mäßige Wässerung, denn er darf aber niemals
komplett austrocknen. Im besten Fall sollte der Standort noch eine
etwas höhere Luftfeuchtigkeit aufweisen, da die Scheinzypressen
ansonsten anfangen zu kümmern.