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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Schnell wachsende Bäume

Schnell wachsende Bäume





Bei der Neugestaltung eines Grundstücks ist es oft sinnvoll, einige schnell wachsende Bäume anzupflanzen. Sie dominieren in den ersten Jahren das Aussehen der Pflanzung und verleihen ihr eine Struktur, bis sich die langsameren Gewächse ausreichend entwickelt haben. Neben den passenden Standortbedingungen spielt die Größe der Pflanzfläche bei der Auswahl geeigneter Gehölze eine tragende Rolle. Nur wenn die Proportionen von Beetgröße und angepflanzter Vegetation miteinander harmonieren, ergibt sich ein sehenswertes Gartenbild.

Schön und nützlich zugleich ist die Eberesche oder Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Sie zeichnet sich, genau wie die Birke (Betula), durch schnelles Wachstum und Anspruchslosigkeit aus. Unter den Ebereschen gibt es auch essbare Sorten und Varianten mit weißem Fruchtschmuck. Im winterlichen Garten haben ihre sogenannten Apfelfrüchte einen hohen Zierwert und sind außerdem eine willkommene Nahrungsquelle für Tiere.

Relativ selten zu sehen ist der Schwarze Maulbeerbaum (Morus nigra), ein kleiner bis mittelgroßer Baum für vollsonnige Standorte. Die brombeerähnlichen, essbaren Früchte können gut weiterverarbeitet werden. Hellgelbes Herbstlaub schmückt den Baum am Ende des Gartenjahres. Er ist für Spaliere an Südwänden geeignet. Der trockene oder mäßig frische Boden darf nicht schwer sein. Morus nigra ist nur bedingt frosthart, aber relativ immun gegen städtische Abgase.

Weitaus häufiger ist die Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa') in den Gärten anzutreffen. Sie eignet sich gut zur Bepflanzung von Teichufern. Für große Grundstücke sind Ahorne (Acer), Pappeln (Populus) und diverse Nadelbäume verwendbar. Besonders im Herbst ist der Spitzahorn (Acer platanoides) mit seiner gelben Laubfärbung eine Zierde. Aber auch der seltenere Silberahorn (Acer saccharinum) bildet als Solitärbaum einen dekorativen Blickfang. Schnell wachsende Nadelbäume sind Österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca), Weymouthskiefer (Pinus strobus), Chinesisches Rotholz (Metasequoia glyptostroboides) und Lärche (Larix).

Wer genügend Platz besitzt und den Mehraufwand an Kosten und Pflege nicht scheut, der kann sich an einigen anspruchsvollen Besonderheiten erfreuen. Die Paulownie (Paulownia tomentosa) wurde nach Anna Paulowna, einer russischen Zarentochter, benannt. Dieses auch als Blauglockenbaum bekannte Gehölz bildet im Frühjahr noch vor dem Blattaustrieb aufrechte, violette Blütenrispen. Nach der Blütezeit beeindruckt der Baum dann mit großen, herzförmigen Blättern.

Wichtig ist ein sonniger Standort mit nahrhaftem und frischem, durchlässigem Boden. Kalk tut dem Baum ebenfalls gut. Er ist in der Jugend frostempfindlich. Das macht ihn vor allem für Weinbaugebiete empfehlenswert. Auch Tulpenbäume (Liriodendron tulipifera) mit ihrer typischen Blattform, tulpenähnlichen Blüten und leuchtend gelber Herbstfärbung mögen es, obwohl sie einigermaßen frosthart sind, lieber warm und sonnig. Außerdem sind ihre Äste windbruchgefährdet.

Der Boden sollte frisch bis feucht, sandig-lehmig und durchlässig sein. Der salzempfindliche Baum reagiert bei zu viel Kalk eventuell mit chlorotischen Blättern. Bodenverdichtung sowie Einengung der Wurzeln werden schlecht vertragen. Es gibt auch eine platzsparende Sorte in Säulenform namens 'Fastigiatum'. Im August, wenn andere Bäume bereits Früchte tragen, zeigt der Schnurbaum (Sophora japonica) seine gelblichen Blüten. Er ist eine elegante Erscheinung.


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