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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Sonnenhut Pflanze

Sonnenhut Pflanze





Prächtige blühende Blumenbeete sind ein Blickfang in jedem Garten. Viele Hobbygärtner machen den Fehler sich auf bestimmte Blütenpflanzen festzulegen, obwohl die örtlichen Licht- und Bodenverhältnisse den Ansprüchen der Pflanzen nicht entsprechen.

Ein Staudenbeet auf der Nordseite kann nicht gedeihen und in einem von Schnecken verseuchten Garten, haben beispielsweise Lupinen und Rittersporn keine Überlebenschance. Die besten Erfolge erzielt man mit robusten, starkwüchsigen Stauden, die sowohl Frost als auch Trockenheit und Schädlingsbefall überstehen können. Der Rote und Gelbe Sonnenhut gehören zu diesen dankbaren Gewächsen. Sonnenhüte sind als einjährige Pflanzen oder mehrjährige Stauden erhältlich. Grundsätzlich machen Stauden weniger Arbeit und werden von Jahr zu Jahr prächtiger und größer.

Der Sonnenhut gehört zur Familie der Korbblüter und den so genannten „Stauden der Sonne“. Er steht gerne in vollsonniger bis halbschattiger Lage und tiefgründigem nährstoffreichen Boden. Er ist jedoch anspruchslos genug um in jedem Gartenboden zu gedeihen. Regelmäßiges Wässern verlängert im Sommer die Blüte (Blütezeit: Juli bis September)

Sonnenhut ist in verschiedenen Sorten, die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden, erhältlich.

Eine besonders prächtige Sorte ist der Gelbe Sonnenhut „Indian Summer“. Seine knallgelben Blütenköpfe erreichen einen Durchmesser von bis zu 15 cm und stehen auf straffen Stielen, die bis zu einem Meter hoch werden können. Er ist für den Schnitt geeignet und hält sich bis zu 14 Tage in der Blumenvase. Die Anzucht ist einfach erfordert jedoch etwas Geduld. Die Samen werden zwischen April und Juni in Töpfe oder ins Freiland gesät und oberflächlich mit Erde bedeckt. Bei ausreichender Wärme und Feuchtigkeit erfolgt die Keimung nach 10 bis 14 Tagen. Die Jungpflanzen müssen mit Schneckenkorn geschützt werden.

Die Pflänzchen wachsen über den Sommer zu kräftigen Stauden heran.

In dieser Phase sammelt der Sonnenhut über die Blätter Kraft für den unterirdischen Wurzelstock, aus dem im nächsten Frühjahr ein neuer Austrieb erfolgt. Erst im zweiten Jahr kommt der Sonnenhut zur Blüte. Wer die Möglichkeit hat die Pflanze bereits im Februar-März in einem Gewächshaus oder Wintergarten vorzuziehen, darf auch mit einer Blüte im ersten Jahr rechnen. Der Sonnenhut ist ausgesprochen winterhart, etwas Reisig oder Laub als Schutz genügt im völlig. Bereits im zeitigen Frühjahr müssen die kleinen Jungschnecken bekämpft werden, die sich erfahrungsgemäß im Staudenhorst verborgen halten und nachts an den ersten Trieben fressen.

Eine weitere reizvolle Sorte ist der Rote Sonnenhut (Rudbeckia purpurea). Er stellt dieselben Ansprüche an die Boden- und Lichtverhältnisse wie sein gelber Verwandter. Er ist jedoch weniger durch Schneckenfraß gefährdet. Der Rote Sonnenhut, mit seinen dicken, violetten Blütenköpfen, ist ein Magnet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Er sollte in keinem naturnahen Garten fehlen. Er ist weniger standfest als der Gelbe Sonnenhut und sollte beizeiten an Holstöcken fixiert werden. Sonnenhüte bilden große Horste im Boden, die alle 3-4 Jahre geteilt und umgepflanzt werden sollten, um ein Nachlassen der Blühwilligkeit zu vermeiden.


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