Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Spindelstrauch

Spindelstrauch





Der Spindelstrauch ist eines der vielseitigsten Gehölze für Garten oder Terrasse. Dank seiner großen Anpassungsfähigkeit und robusten Gesundheit ist er für nahezu jeden Standort geeignet. Darüber hinaus bieten seine bunt gemusterten Blätter das ganze Jahr über einen hübschen Blickfang.

Die Spindelsträucher aus der Gattung Euonymus, stammen aus einer weit verzweigten asiatischen Pflanzenfamilie mit 200 verschiedenen Arten. Die meisten von ihnen sind laubabwerfend. Für den Garten oder als Zimmerpflanze gibt es jedoch auch eine große Auswahl Pflanzen, die ihre Blätter über Winter behalten und mit ihrem gemusterten Laub schöne farbige Akzente im Garten setzen.

Auch wenn die Blüten meist unscheinbar aussehen, sind die Fruchtkapseln des Spindelstrauches gern gesehene Speise einheimischer Singvögel. Aber Vorsicht: Für Menschen und Kleintiere können sowohl Blätter als auch Früchte sehr giftig sein. Der bekannteste Spindelstrauch “Pfaffenhütchen“ war 2006 sogar Giftpflanze des Jahres.

Immergrüne Sorten sind ideal als Heckenpflanzen, in Rabatten mit anderen Sträuchern oder als Bodendecker. Auch in Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon sind sie attraktive frostharte Solitäre. In besonders kalten Wintern, empfiehlt es sich allerdings, einen etwas windgeschützten Platz zu wählen.
 
In seiner asiatischen Heimat, wird der Spindelstrauch bis zu 8 Meter hoch. Bei uns kann er frei stehend auch mehrere Meter Höhe erreichen, in einem Topf oder Kübel am geeigneten Standort, immerhin noch gut einen Meter. Kriechspindeln dagegen eignen sich hervorragend als Bodendecker. Ihre immergrünen Blätter sind oval, ledrig glänzend und etwas gezähnt. Wenn man Spindelsträuchern Gelegenheit gibt, können sie mittels ihrer feinen Haftwurzeln mehrere Meter an Mauern und Wänden empor klettern.

Wer sie lieber als dichte Fläche oder Hecke gestalten möchte, kann sie während des Sommers zwei bis dreimal in Form schneiden. Auch individuelle Figuren sind möglich, brauchen aufgrund des langsamen Wachstums der Pflanze jedoch etwas Geduld.

Einige Spindelsträucher sind auch als Zimmerpflanzen erhältlich. Ihre Attraktivität erhalten sie allerdings nur, wenn man sie ab Mai ins Freie stellt und dort über Sommer wachsen lässt. Denn erst durch die Sonneneinstrahlung können sie ihre intensive Blattzeichnung entwickeln. Je nach Art und Lage, bildet sich dabei eine Panaschierung mit weißen oder bunten Flecken heraus. Manche Sorten zeigen eine besonders schöne Herbstfärbung in verschiedenen Farbschattierungen von Gelb, Orange, Rosa oder Rot, was sie zu begehrten Ziergehölzen in Gärten und Parks macht. An nahezu jedem Standort fühlen sie sich wohl. Nur vom Wurzeldruck und Laub größerer Bäume sollte man sie befreien, damit die Sträucher ungehindert gedeihen können.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Dahlie
Drachenbaum
Birnenmelone
Mahonie



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (1)

fg-Menden (01.03.2009 13:43:30)

Am 23.Februar habe ich einen Euonymus Bravo als Halbstamm gekauft. Für unsere Terasse. Ca. 1,20 hoch, im Kübel. Soll winterhart sein. Stand: sonnig bis halbschattig. Muss ich besondere Hinweise für Stand und Pflege beachten?




Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap