Rosen gelten gemeinhin als äußerst edle Pflanzen und stehen
als Symbol für die Liebe, als Zeichen der Romantik. Kein Wunder,
beeindrucken sie doch immer wieder durch ihre großen, imposanten
Blüten, deren Farbenpracht durch immer neu aufgebrachte
Züchtungen scheinbar keine Grenzen gesetzt werden. Doch herrlich
angelegte Rosenrabatten beeindrucken nicht nur im Märchen oder
Liebesfilmen, sondern erfreuen natürlich in der Realität
Gartenbesitzer umso mehr.
Insbesondere Strauchrosen, die eine Höhe von 80 bis zu
stolzen 300
Zentimetern erreichen können, werden immer beliebter in
Parkanlagen oder Gärten. Zumeist als dekorative, winterharte Hecke
gepflanzt, aber auch in Einzelstellung als enormer Blickfang geltend.
Als empfehlenswerte Pflanzzeit für Strauchrosen gilt der
Spätherbst, jedoch ist dies auch im Frühling problemlos
möglich.
In voller Sonne können sie bei entsprechender Pflege durchaus
von
Mai bis in den Herbst hinein problemlos blühen. Als Voraussetzung
dient aber ein nährstoffreicher, durchlässiger Boden und
gelegentliches Düngen. Hierfür wird im
Gartenfachgeschäft häufig spezieller Rosendünger
angeboten. Dank besserer Züchtungen, wurde auch die Blühdauer
weit verbessert.
Verloren in früheren Jahren die Strauchrosen schon nach
kurzer
Zeit ihre Blütenblätter, sind neuere Züchtungen
erheblich robuster und auch widerstandsfähiger gegen typische
Krankheiten wie z.B. Mehltau, der Knospen und Blüten befällt
oder Sternrußtau, der ein Abfallen der Blätter auslösen
kann.
Problematisch ist – wie bei fast allen großzügig
blühenden Pflanzen – die Anfälligkeit bei starkem
Regen, bei dem häufig ein Verlust der Blütenblätter
droht. Gelegentliches Spritzen der Rosen mit
Schädlingsbekämpfungsmitteln, kann auch nicht schaden.
Häufig werden Rosen von Blattläusen befallen, die sogar eine
komplette Schädigung der Pflanze bewirken können.
Zu beachten ist lediglich, dass Rosen, die mehrmals im Jahr
blühen, im Frühjahr ausreichend ausgelichtet werden. Die
Blütezeit dieser Pflanzen ist meist im Frühsommer bzw.
später noch einmal im Spätsommer. Bei Pflanzen, die dagegen
nur einmal im Jahr blühen, müssen lediglich zu lange Triebe
entfernt werden. Ansonsten benötigen sie keinen Schnitt.
Viele Strauchrosen verbreiten nicht nur einen angenehmen,
sehr
aromatischen Geruch, sondern bilden zudem noch Hagebutten aus, die zur
weiteren Verarbeitung genutzt werden können. Diese können zum
Beispiel zu Marmelade oder Tee weiter verarbeitet werden und so ihre
durchaus heilende Wirkung ausüben.
In erster Linie dienen die buschig wachsenden Strauchrosen
aber als
optische Zierde eines Gartens, in vielen Fällen auch als
Abgrenzung zum Grundstück des Nachbarn gepflanzt. Mit einer dicht
gepflanzten Strauchrosenhecke kann in der Tat ein fast blickdichter,
natürlich gewachsener Sichtschutz erreicht werden.
Durch die zahlreichen Stacheln werden sich ungebetene Gäste
zudem
hüten, eine Strauchrosenhecke zu überwinden. Aber wer will
das schon, der Anblick ist viel imposanter und entspannend wirkender.