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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Strelizien Zucht / Pflege

Strelizien Zucht / Pflege





Strelizien gehören zur Familie der Bananengewächse und umfassen insgesamt fünf Arten. Die bei uns als Kübel- und Topfpflanze gehaltene so genannte Paradiesblume zeichnet sich durch ihre orange-blau leuchtenden Blüten aus. Die aus dem südlichen Afrika stammende Pflanze wurde nach der Prinzessin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt und fand über England im 19. Jahrhundert ihren Weg nach Deutschland.

Wer die Strelizien aus Samen eigenhändig aufziehen möchte, braucht eine Menge Geduld. Die Keimzeit kann bis zu acht Monate dauern. Vier Jahre vergehen bis zur ersten Blüte. Um die lange Keimzeit zu verkürzen, empfiehlt es sich, die Samen vor der Aussaat zwei Tage in lauwarmem Wasser einzuweichen. Experten raten außerdem, die erbsengroßen Samen kurz vor dem Einsetzen in die Erde leicht anzufeilen. Die Sämlinge sollten nicht zu lange und nur im Kühlschrank gelagert werden.

An Das Pflanzsubstrat stellt die Strelizia keine besonderen Ansprüche. Um eine bessere Luftdurchlässigkeit zu erreichen, kann dieses jedoch bis zu 25 Prozent mit Sand oder feinkörniger Lava vermengt werden. Wird Komposterde verwendet, sollte diese vor dem Einsetzen der Samen in Backofen oder Mikrowelle erhitzt werden, um Larven und Schädlinge abzutöten.

Zur Anzucht empfiehlt sich ein kleines Gewächshaus. Alternativ kann der Topf, in welchen der Sämling gesetzt wurde, aber auch mit einer Klarsichtfolie abgedeckt werden, um den Wasserverlust gering, und die Wärme hoch zu halten. Bis der erste Trieb aus der Erde schaut, darf die Anzucht auch gerne dunkel stehen. Danach muss die Pflanze ans Licht bei mindestens 25 Grad.

Während der Wachstumsphase sollte die Strelizia warm und hell gestellt werden. Jungpflanzen reagieren anfangs empfindlich gegen zu pralle Mittagssonne, sollten jedoch beständig an diese gewöhnt werden. Die Überwinterung empfiehlt sich an einem hellen, 10 – 12 Grad kühlem Ort.

Der Wasserbedarf der Pflanze ist im Sommer sehr hoch und steigt mit der Anzahl der Blätter. Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieten werden. Es empfiehlt sich, die Blätter gegen Abend mit Wasser einzusprühen. Im Winter kann die Erde trocken gehalten werden. Dabei gilt jedoch: Je wärmer die Umgebungstemperatur, umso höher der Wasserbedarf.

Zum Düngen eignet sich Flüssigdünger, der alle zwei bis drei Wochen zugegeben werden sollte. Die Strelizia kann umgetopft werden, sobald die Wurzeln aus den Wasserlöchern herauswachsen.




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