Die Königin der Blumen erfreut nicht nur Besitzer von
Gärten seit Jahrhunderten. In Körbe, Schalen,
Blumenampeln und Kübel gepflanzt, schmückt sie
genauso Balkone, Haustüren und Terrassen. Im Winter sind ihre
Wurzeln in den Gefäßen jedoch fast schutzlos der
Kälte ausgesetzt. Daher brauchen Topfrosen etwas Hilfe um die
kalte Jahreszeit gesund zu überstehen.
Topfrosen für
Haus und Garten
Rosen gelten seit jeher als die edelsten und schönsten aller
Blumen. In jeder Gartensaison werden Sorten angeboten, die mit neuen
Farben und Blütenformen erfreuen. Und nicht allein der Anblick
lässt die Herzen von Rosenfreunden höher schlagen.
Auch der Duft ist Teil ihrer Attraktivität. In den vergangenen
Jahren wurden mehr und mehr Sorten für den "Hausgebrauch"
gezüchtet. Sie werden in Minitöpfen verschenkt und
zum Beispiel in Körben zum Valentins- und Muttertag gekauft.
Wenn ihre Blüte im Zimmer nachlässt, erholen sie sich
an einem Platz an der frischen Luft oft schnell und blühen je
nach Sorte noch einmal nach. Zieht dann der erste Frost durch die
Gärten, brauchen sie Schutz.
Durch Frost und Schnee
Kleine Topfrosen können im Keller, hell und kühl
überwintert werden. Ein kaltes Treppenhaus ist dafür
ebenfalls geeignet oder ein unbeheizter Dachboden mit Fenster.
Gemeinsam mit Geranien und Fuchsien warten die Rosen hier auf den
nächsten Frühling. Bei kleinen Töpfen sollte
hin und wieder überprüft werden, ob die Erde nicht
vollständig ausgetrocknet ist. Große Töpfe,
Kübel oder Topfrosen die keinen Platz im Haus finden, werden
gut eingepackt. Dabei gilt die Regel: je kleiner der Topf, um so
wärmer sollte die Isolierung sein. Dafür geeignete
Materialien können Luftpolsterfolien, Schilfmatten,
Jutesäcke oder Styropor-Platten sein.
Die Töpfe werden mit dem wärmenden Material komplett
umwickelt. Auf der Rose selbst schützt ein Polster aus Stroh,
Rindenmulch oder Laub, das mit Reisig am Platz gehalten werden kann.
Die oberirdischen Teile der Rose sollten nicht mit Luftpolsterfolie
abgedeckt werden. Das würde dazu führen, dass sich
Feuchtigkeit sammelt, durch die sich Schimmel bilden kann.
Außerdem können die Rosen bei länger
andauerndem Sonnenschein frühzeitig in ihrem
"Gewächshaus" austreiben, was die Pflanze schwächen
würde.
Vom besten Standort
für den Winterschlaf
Um Rosen im Kübel oder Topf zu überwintern, ist ein
geschützter Platz hilfreich. Dicht an der Hauswand zum
Beispiel, in einer Ecke oder unter einem immergrünen
Gehölz versteckt, ist die Rose vor scharfem Ostwind
geschützt. Gefäße aus Terrakotta sehen mit
Rosen bepflanzt besonders schön aus. Allerdings sind nur die
besonders hochwertigen Tongefäße völlig
frosthart.
Sie werden zu Beginn des Winters auf kleine Füße
gestellt, damit das Wasser abfließen kann das sich sonst am
Boden sammeln und bei Frost zum Abplatzen des Tons führen
kann. Da Rosen Tiefwurzler sind, bekommen ihnen hohe,
geräumige Kübel besonders gut. Je mehr Erde sich um
den Wurzeln herum befindet, desto besserer ist die Rose vor Frost
geschützt.