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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Trauerweide

Trauerweide





Ursprünglich nur in Asien vorkommend, ist die Trauerweide heute ein Baum, der in der gesamten nördlichen Hemisphäre zu finden ist.

Dieser einzigartige Baum mit seiner auffälligen Rinde und den hängenden Zweigen dient nicht nur als schöner Blickfang an Bachläufen und Seen – schon alleine durch die herrlichen Spiegelungen auf den Wasseroberflächen – sondern auch als Erosionsschutz und in manchen Parks und Gärten als natürlicher Pavillon.

Der robuste Baum, der scheinbar gegen alle Krankheiten immun ist, liebt sonnige und offene Plätze, möglichst nahe am Wasser oder in feuchten Gebieten. Nur so kann der Baum seine Triebe bis zum Boden – in einer beinahen Kugelform – ausbreiten. Der Untergrund sollte humusreich und feucht sein, wie es an Wasserläufen, Seen oder Teichen der Fall ist. Neben dem schönen Anblick des bis zu acht und manchmal mehr Meter hohen Baumes, dient dies zugleich dem Erosionsschutz, denn die Trauerweide hat ein reiches Wurzelwerk, welches sich im Boden weit verzweigt. Geraten die Äste mit der Erde in Kontakt, kommt es nicht selten vor, dass diese ebenfalls Wurzeln schlagen.

Wer eine Trauerweide gerne selber züchten möchte, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Anzucht. Man kann ein frisch abgeschnittenes Stück Weidenholz nehmen und dieses in Wasser oder auf entsprechend nassen Boden legen und regelmäßig bewässern.

Schon nach kurzer Zeit wird es Wurzeln austreiben und kann mit genügend Feuchtigkeit hervorragend gedeihen. Pflanzt man Weidenruten in den Boden und hält diesen konstant feucht, kann man damit binnen kurzer Zeit einen günstigen und schön anzusehenden Sichtschutz im Garten gestalten, der bereits nach wenigen Monaten blickdicht sein wird.

Bei der Anpflanzung einer Trauerweide sollte man darauf achten, dass der Baum nicht zu nahe am Haus gepflanzt und der Boden stets feucht genug gehalten wird. Bei der Wassersuche könnte es sonst passieren, dass die Wurzeln der Weide – die eine Fläche bis zu 400 m² bedecken können – Wasserrohre angreifen und diese beschädigen. Da die Weidenäste zudem recht brüchig sind, sollte man sie jährlich zurück schneiden. Davon abgesehen, dass die abgeschnittenen Bereiche anschließend wieder genug Licht erhalten müssen, damit das Wachstum keine Einschränkungen verzeichnet, und der Boden stets feucht sein sollte, ist bei der Trauerweide jedoch keine weitere Pflege zu beachten.

Wer eine Trauerweide im Garten oder Park haben möchte, sollte sich letztlich auch noch über die Zuchtform Gedanken machen. Hier gibt es Unterschiedliche und die Bekanntesten sind die Liempde, die Sericea und die Tristis. Die Liempde ist ein großer Baum, dessen Krone schmal und kegelförmig ist, mit gelblich bis hellbrauner Rinde. Sie sieht man oft in Parks und an Alleen. Die Sericea findet man häufig in Gärten und Parkanlagen. Ihre Blätter sind bis zehn Zentimeter lang und glänzen in einem silberweiß, weshalb diese Bäume bereits auf Entfernung sehr auffällig sind. Die Tristis ist die Bekannteste von allen und vor allem in Parkanlagen und an Gewässern zu finden, wobei der Baum bis zu 22 Meter hoch wird und eine unregelmäßig breite und gewölbte Krone hat. Am besten eignet sich die Sericea für den Garten, während die weiteren Zuchtformen sich eher für Alleen oder Parkanlagen anbieten.




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