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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Weidenruten

Weidenruten





Weidenruten sind sehr biegsam, lange haltbar und sehr vielseitig verwendbar. Sie sind ein problemlos schnell nachwachsendes und preiswertes Rohmaterial aus unserer eigenen Natur. Gerade in den Dörfern und Kommunen werden vielerorts wieder am kleinen Bächen oder Teichen Weiden nachgepflanzt.

Wenn man öfter Weidenruten benötigt, dann kann man sich diese sehr schnell selbst ziehen. Man schneidet einfach einen Weidenast ab und steckt diesen in feuchte Erde, noch bevor Wurzeln an dem Ast sind. Das Oberteil der abgeschnittenen Äste wird versiegelt. Der beste Zeitraum zum schneiden und pflanzen ist der Spätwinter, also ca. Ende Februar. Danach sollte man beachten, dass Weidenruten das erste Bienenfutter im Jahr sind. Aus diesem Grund ist ein schneiden im Frühjahr bis Mitte Mai verboten.

Einsatzmöglichkeiten

Einsatzmöglichkeiten gibt es sehr viele. Aus Weidenruten kann mal sehr viel gestalten und der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.  Für den Garten kann man kleine Gartendekos wie Rankgerüste, Pflanzschalen, Pflanzräder oder Kugeln in unterschiedlichen Größen entstehen lassen, aber auch Körbe für Pilze, Obst und Unkraut herstellen. Der beste Zeitraum dafür sind die Monate November bis Februar.

Während dieser Zeit sind die Zweige noch laublos und lassen sich besser verarbeiten. Eine weitere Verarbeitungsmöglichkeit ist das Herstellen von Sichtschutzzäunen. Für einen Sichtschutzzaun benötigt man erst einmal Pfosten aus Holz oder anderen Materialien, die fest in der Erde verankert werden. Dann werden den Längsstreben in die Erde gesteckt und die Weidenruten waagerecht eingeflochten.

In der gleichen Art und Weise kann man für Kinder eine Laubhütte ähnlich einem Indianerzelt bauen. Dabei werden nur Längsruten in die Erde gesteckt und oben zusammen gebunden. Oder man kann die Weidenruten oben so verflechten, dass ein kuppelförmiges Dach entsteht. Das Flechten der Weidenruten können größere Kinder schon allein erledigen, dabei kann man die Weidenruten ganz dicht verflechten oder man flicht ganz locker, damit der Wind durchblasen kann.

Korbflechterei

Für Korbflechterei benötigt man zwar mehr als nur einige Grundkenntnisse, da die Weidenruten vor dem Verarbeiten erst geschnitten, entschalt und gewässert werden müssen. aber mit etwas Mühe ist es zu schaffen.
 
Besonders geeignet sind Weidenruten aus Korb- oder Purpurweiden und Silberweiden. Damit sich die Weidenruten gut verarbeiten lassen, werden sie mit dem unteren Teil im Wasser gelagert. Dadurch bleiben sie elastisch. Eingetrocknete Weidenruten werden innerhalb kurzer Zeit im Wasserbad wieder biegsam.


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