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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Weigelie schneiden

Weigelie schneiden





Mit ihren purpurroten, weißen oder rosafarbenen Blüten im späten Frühjahr bietet die Weigelie einen auffallenden Farbklecks im Garten. Der Strauch kann bis zu zweieinhalb Metern hoch werden und besitzt auch nach der Blüte einen ansprechenden Anblick. Wird er jedoch zu früh geschnitten, werden die angelegten Knospen entfernt und die Blüte lässt ein Jahr auf sich warten. Dieser Fehler lässt sich aber leicht vermeiden.

Asiatin mit vielen Gesichtern

Die Weigelie - die botanisch als Weigela Florida bekannt ist - stammt ursprünglich von den Waldrändern der Mandschurei, Japans und Chinas. Mit ihrer Anpassungsfähigkeit erfreut sie die europäischen Gärten in 12 Arten und mit fast 200 Sorten. Es gibt sie mit weiß-grünen Blättern und dunkelrosafarbenen Blüten, mit hellgrünen Blättern und dunkelroten Blüten, mit hell- und dunkelrosanen Blüten an einem Strauch sowie vielen weiteren Kombinationen.

Klare Schnitt-Ansage

Der Abschied der Blüten Ende Juni gibt den Startschuss für den Schnitt. Ist die Weigelia Teil einer Hecke, reicht der normale Formschnitt. Die Weigelie wird dabei gestutzt, was ihr einen dichten, kompakten Wuchs ermöglicht. Solange der Strauch dicht ist und die Blüte üppig, reicht es auch bei der allein stehenden Weigela, ihn mit der Schere in Form zu schneiden. Dabei kann er problemlos 30 oder 40 Zentimeter gestutzt werden. Durch den Schnitt angeregt, blüht die Weigela oft im August noch einmal nach.

Die Verjüngungskur

Sind die Sträucher bereits alt, befinden sich die Blätter und Blüten meist nur noch im oberen Teil, während die Basis aus kahlen Ästen besteht. Der Gärtner nennt diesen Zustand "Vergreisung" und kennt ein sicheres Mittel dagegen: den Verjüngungsschnitt. Dieser kräftige Rückschnitt wird im Herbst nach dem Laubfall durchgeführt. Dabei werden die Äste bis auf 30 Zentimeter eingekürzt. Aus den Astresten sprießen im Frühling viele junge Triebe, die dem Busch bald wieder die typische, kompakte Form geben. Die nächste Blüte erfolgt allerdings erst im übernächsten Jahr.

Die Kombination

Wenn die Weigelie eine unschöne Form hat und über viel altes Holz verfügt, auf die Blüte aber nicht verzichtet werden soll, kann eine Kombination der Schnitte helfen. Im Herbst nach dem Blattfall werden nur die dicksten der alten Äste direkt über dem Boden zurück geschnitten. Wenn im folgenden Frühling die Blüte vorbei ist, wird die Weigelie rundherum mit der Heckenschere zu einer ansprechenden Form gestutzt. Das kann jedes Jahr so gemacht werden, bis der Busch die gewünschte Dichte wieder erreicht hat. Danach reicht es, alle zwei Jahre alte Äste zu entfernen und mit der Heckenschere zu \"frisieren\".

Regelmäßig geschnitten und mit einem sonnigen Standort verwöhnt, kann die hübsche Asiatin einen Durchmesser von bis zu drei Metern beanspruchen. Wem das zu unbescheiden ist, der kann die äußersten Äste des Strauchs bis zur Wurzel abschneiden und sich so Platz verschaffen. Die typische Form der Weigelie wird dabei erhalten.


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Leser-Kommentare (1)

J.Thamm (12.09.2011 15:46:02)

Hallo, meine Weigelia ist schon über 40 Jahre alt und erfreut mich jedes Jahr. Leider treibt sie seit ca.3 Jahren quer durch den Garten Triebe, so dass ich täglich ca. 10 Stück ( sehr tiefwurzend ) entferne. Habe ich Ruhe, wenn ich den Altbaum entferne ? Danke für Ihre Nachricht J.Thamm




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