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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Zaubernuss

Zaubernuss





Wie Zauberei muss es den Menschen früher vorgekommen sein, wenn ein Strauch, den sie für eine gewöhnliche Hasel hielten, mitten im Winter in leuchtend gelber bis roter Blüte stand. Daher gaben sie dem anhand der Blattform kaum von der Hasel zu unterscheidenden Gewächs den Namen Zaubernuss, oder, nach der englischen Bezeichnung, Hexenhasel.
Auch die Verwendung der Pflanze in Heilmitteln wird bei der Entstehung des Namens sicher eine Rolle gespielt haben.

Die Blütezeit der Zaubernuss ist vom Spätherbst bis zum Ende des Winters. Die gelben oder roten, sternförmigen Blüten erscheinen meist an der noch blattlosen Pflanze und heben sich besonders in der graubraunen Herbstlandschaft besondern hervor. Neben der Blütezeit unterscheidet sich die Zaubernuss und im Wachstum von der gemeinen Hasel. Die Zaubernuss wächst wesentlich langsamer, ist dafür aber auch sehr pflegeleicht und muss kaum beschnitten werden. Im Gegenteil, ein zu starker Beschnitt kann der Pflanze sogar schaden.

Die auch als Hamamelis bekannte Gattung der Zaubernuss teilt sich in vier Arten auf, von denen je zwei ursprünglich in Nordamerika und Asien beheimatet sind. Aufgrund ihrer größeren Blüten und längeren Blütezeit werden vor allem die asiatischen Arten Hamamelis japonica (Japanische Zaubernuss) und Hamamelis mollis (Chinesische Zaubernuss), sowie Hybride im Gartenbau bevorzugt.

Aus den vier Wildformen der Zaubernuss sind im Laufe der Jahre zahlreiche Hybridformen gezüchtet worden, die vor allem astethischen Ansprüchen genügen. Wert gelegt wird vor allem auf eine große Blüte, wobei die Farbe bei einigen Zuchtformen deutlich von der Wildform abweicht. Neben verschiedenen Gelbtönen sind Hamamelis Pflanzen mit orangenen bis hin zu dunkelroten Blüten erhältlich.

Im Garten stehen Zaubernussbüsche meist einzeln. Für jede Pflanze sollten vier bis fünf Meter Platz zu den Seiten eingeplant werden. Auch die Bepflanzung von Hintergrund und Umgebung sollte man bei der Standortwahl nicht außer Acht lassen. Vor immergrünen oder zumindest gleichmäßigen Winterbewuchs kommen die leuchtenden Blüten der Hamamelis am besten zur Geltung.

Von Art zu Art kann auch die Zeit variieren, in der eine Zaubernusspflanze Blätter trägt. Da die Blätter sich im Herbst ebenfalls gelb bis rot färben, kommen die Blüten bei Arten, die lange Blätter tragen, schlecht zur Geltung.

Lange Tradition hat auch die Verwendung der Zaubernuss als Heilpflanze. Verwendet werden vor allem ethanolische Lösungen von Blätter und Rinde der Art Herbstblühende Zaubernuss (Hamamelis virginiana). Die Wirkung der so gewonnenen pflanzlichen Arznei ist vor allem zusammenziehend, blutstillend und entzündungshemmend. Bekannte Anwendungsgebiete sind etwa Hauterkrankungen wie Neurodermitis, aber auch bei kleineren Verletzungen und blauen Flecken. Aber auch Mittel gegen Hämorrhoiden und Krampfadern enthalten Zaubernussextrakte.

Die allermeisten Gartenbesitzer werden sich jedoch wegen des schönen Anblicks der in der kalten Jahreszeit blühenden Pflanze für die Zaubernuss entscheiden und weniger, um daraus Tinkturen zu brauen.


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