Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Zierapfel

Zierapfel





Der Zierapfel wird von Gärtner auch gern als Kirschapfel bezeichnet. Hintergrund ist der dichte Wuchs der kleinen und wirklich gerade kirschgroßen Früchte. Botanisch wird der Zierapfel als Malus bezeichnet und die Auswahl beim Kauf dieser Pflanze ist sehr groß. Hier sollte bei der Wahl der Pflanze auch der anschließende Standort berücksichtigt werden.

Gerade der Zierapfel spiegelt die Jahreszeiten sehr schön und während der Zierapfel im Frühling mit üppiger Blüte besticht, sind es im Herbst die zahlreichen Früchte, die bis spät in den Herbst hinein an den Zweigen hängen, die für Farbenpracht sorgen. Die Hauptblüte der Zieräpfel ist unabhängig von der Sorte im Mai bis Juni.

Der Holzapfel ist die Ursprungsform des heutigen Zierapfels und dieser wurde schon vor rund 5.000 kultiviert. Bereits seit der Jungsteinzeit ist der Zierapfel mit den Bauern gemeinsam nach Mitteleuropa gelangt, während sein Ursprung im Schwarzmeerraum zu suchen ist. Die Pflege des Zierapfels ist, bei richtiger Standortauswahl, nicht sehr schwierig.

Die Pflanze ist recht anpassungsfähig und mehr oder weniger sonnige Plätze – je nach Sorte – sind ideal für die Anpflanzung des Zierapfels. Wichtig ist auch ein Boden, der reich an Nährstoffen ist und dabei nicht zu trocken ausfällt. Allerdings ist der Zierapfel auch mit weniger idealen Standorten zufrieden. Der Zierapfel verfügt über eine sehr große Frosthärte und dies macht die Anpflanzung auch in ungünstigeren Witterungsbereichen sinnvoll.

Neben der Tatsache, dass der Zierapfel sehr zierend im Garten ist, bietet er sowohl Lebensraum als auch Nahrung für die Fauna. Im Frühling sind es die üppigen Blüten, die Bienen anziehen und im Herbst wiederum bieten die Früchte den Vögeln eine sinnvolle Futterquelle.

Übel nimmt der Zierapfel lediglich Wasser- und Nährstoffmangel, daher sollte er nur mäßig unterpflanzt werden, denn hieraus kann sich bereits ein Mangel an Nährstoffen ergeben, der zu braunen Blättern und Laubverlust führen kann.

Der Schorfbefall und auch der Mehltau sind beim Zierapfel keine seltene Erkrankung und wenn chemiefrei gepflegt wird, dann sollte das Laub der befallenen Bäume keinesfalls auf dem Boden verbleiben, sondern über den Hausmüll – nicht den Komposter – entsorgt werden. Wichtig bei der Pflege des Zierapfels ist auch der regelmäßige Sommerschnitt, der Anfang Juni erfolgen sollte. Bei einem starken Befall sollte anstelle der Bekämpfung mit Chemie, die häufig erfolglos ist, lieber auf eine Neupflanzung entsprechend widerstandsfähiger Sorten bevorzugt werden.

Die Äpfel, die nicht von Vögeln verspeist wurden, können getrocknet als herbstliche Dekoration verwendet werden. Durch ihren hohen Pektingehalt können sie auch als Gelierhilfe beim Kochen von Marmelade Verwendung finden.




Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Feldahorn
Frangipani
Cranberry Pflanzen
Acer Palmatum



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (1)

Zöll Wilhelm (16.03.2012 18:30:35)

Hallo
leider erwähnen Sie nicht, wie man den Zierapfel schneiden soll. Meinen Baum habe ich vor 3 Jahren gesetzt und bisher nicht geschnitten. Die Blüte ist recht schön, aber die Früchte sind unansehnlich. Können Sie mir helfen ?




Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap