Ziergräser eignen sich insbesondere für pflegleichte Gärten,
weil diese nur geringe Ansprüche hinsichtlich der Pflege stellen. Man
unterscheidet unter dem Überbegriff der Ziergräser grundsätzlich
zwischen den Süßgräsern (Poaceae) und den Sauergräsern unterschieden.
Bei der Suche nach dem richtigen Standort, sollten Sie sich
möglichst für einen vollsonnigen Ort entscheiden. Es ist jedoch auch
durchaus denkbar, die Ziergräser an einem halbschattigen Standort zu
platzieren. Auch wenn die Ziergräser keine speziellen Anforderungen an
die Bodenbeschaffenheit stellen, haben sich bei diesen Pflanzen
insbesondere trockene Böden bewährt.
Als beste Pflanzzeit hat sich bei allen Gräsern das Frühjahr
herausgestellt. Den Boden sollten Sie vor dem Pflanzen von Unkraut
befreien. Handelt es sich um einen Tonboden, sollten Sie die
Dränageschicht durch eine 3-5 Zentimeter dicke Auflage aus grobem
Splitt auftragen.
Hinsichtlich der Pflege sind die Ziergräser ziemlich
anspruchslos. So reicht es bei den meisten Pflanzen völlig aus, wenn
man diese nur im ersten Jahr gießt. Um das Wasser bestmöglich zu
speichern, sollten Sie im Frühjahr Kies verteilen. Generell muss der
Boden bei Ziergräsern nicht zusätzlich gedüngt werden. Verfügen Sie
allerdings über einen besonders mageren Boden, sollte dieser im
Frühjahr mit einem Volldünger unterstützt werden.
Ziergräser müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden. Die
Halme bleiben die Wintermonate überstehen, damit der Wurzelhals der
Pflanze geschützt wird. Erst kurz vor dem Neuaustrieb – im Spätwinter –
werden die alten Halme bis knapp über den Boden abgeschnitten. Achten
Sie darauf, dass Sie den Schnitt nicht zu spät vornehmen, da ansonsten
der Neuaustrieb nicht wie gewünscht erfolgt.