Der Zitronenbaum enstand aus einer Kreuzung von Pflanzen der
Bitterorange und der Zitronatzitrone. Er wird in allen mediterranen
Ländern kultiviert und ist als Zier- und Gartenpflanze in ganz
Europa beliebt. Der Zitronenbaum ist klein bis mittelgroß und
immergrün. Er wächst sehr rasch und bildet schnell Triebe aus
die eine rötliche Färbung ausweisen. Vor allem an jungen
Zweigen bildet er kleine Dornen aus, die jedoch nicht besonders
groß werden.
Die Belaubung des Zitronenbaums ist länglich oval und von
schöner, hochglänzender Färbung. Er gehört zu den
wenigen Bäumen, die ganzjährig Blüten und Früchte
tragen. Die Knospen sind leicht roséfarben, die Blüten
reinweiß und duften intensiv nach Zitrusaroma. Die Früchte
des Zitronenbaumes sind als Säure und Vitamin C Lieferanten zur
Verwendung in der Küche sehr beliebt.
Zitronenbäume kann man in Gartencentern, Baumärkten und
Gärtnereien in vielen Größen erhalten. Kleine
Büsche kann man ab 10 Euro erwerben, große Bäume
können 70 Euro und mehr kosten. Man kann aber auch selbst
Zitronenbäumchen aus den in den Zitronensamen enthaltenen Kernen
ziehen. Dazu legt man die Zitronenkerne in einen Pflanztopf, bedeckt
sie leicht mit Erde und gießt sie gut an. Bis die Kerne treiben,
können bis zu 6 Wochen vergehen, dann wächst die Zitrone
recht zügig. Allerdings kommt es bei den selbst gezogenen
Zitronenbäumchen zu keinem Fruchtstand, ist dieser gewünscht
muss die Zitrone veredelt werden. Das geschieht am einfachsten, wenn
auf die Zitronenpflanze ein Zweig eines Früchte tragenden Baumes
aufgepfropft wird.
Zitronen benötigen einen sehr mageren Boden, um zu gedeihen,
deshalb gehen sie ein, wenn man sie in herkömmliche Blumenerde
pflanzt. Am besten kauft man im Baumarkt spezielle Zitruspflanzenerde,
die genau auf die Bedürfnisse dieser Pflanzengruppe abgestimmt
ist. Man kann eine magere Erde aber auch selbst bereiten, indem man
einen Teil normale Gartenerde, einen Teil lehmige Erde und einen Teil
Sand gut miteinander vermischt.
Der Zitronenbaum kann ab Mitte Mai bis zum ersten Frost im
Garten
kultiviert werden. Dabei sollte er an einem hellen Platz stehen, der
windgeschützt ist und dem Bäumchen ausreichend Licht bietet.
Beginnt es kalt zu werden, muss der Baum jedoch in ein Gewächshaus
oder in die Wohnung gebracht werden. Denn bei Temperaturen unter 12,5
Grad, stellt der Wurzelballen seine Aktivitäten ein, so werden die
Blätter nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und es kommt zum
sogenannten Winter Leaf Drop. Dabei verliert die Pflanze alle ihre
Blätter, treibt jedoch im Frühling neue aus.
Ein besonderes Problem bei der Kultivierung von
Zitronenbäumen ist
die Schildlaus. Diese siedelt sich gerne und häufig auf den
Bäumchen an. Ohne Chemie kann man dies Problem beseitigen, indem
man eine Brennnesseljauche bereitet und das Bäumchen damit
übergießt.
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Leser-Kommentare
(3)
Thomas
(23.08.2010 18:03:28)
Hallo zusammen
Haben Zitruspflanzen stacheln?
Bei meinen Pflanzen (Zitronen), aus Kernen gezogen, ca. 1/2 Jahr alt, 20 cm hoch bilden sich nun Dornen.
Gruß aus Gelsenkirchen
Pauline
(13.05.2010 07:17:19)
Hallo! Ich habe es so gemacht indem ich die Kerne 1 Nacht trocknen gelassen habe. Aber davor das Fruchtfleisch abwaschen. Nun in die Erde stecken, Gießen und warten. Nach 2-4 Wochen kommen die Keimlinge nun gut bewaessern und auf einen sonnigen Platz stellen.