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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Baum anbinden

Baum anbinden





Wenn man den eigenen Garten durch ein paar junge Bäume erweitern möchte, sollte man vor oder spätestens beim Kauf Infomationen über die fachgerechte Pflanzung einholen. Unterlaufen dem Gärtner schon hier gravierende Fehler, kann das auf die Entwicklung des Baumes einschneidende Auswirkungen haben.

Außer dem Einsetzen der Holzgewächse sind zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um dem Baum möglichst gute Voraussetzungen zur Entfaltung zu geben. Junge Bäume brauchen in den ersten Jahren ihrer Entwicklung eine kleine Hilfestellung, um den Bedingungen im Freien standhalten zu können. Die dünnen Stämme müssen zusätzlich angebunden werden, denn sie haben noch keine Kraft, allein dem Wind zu trotzen. Heftiges Hin- und Herbewegen hätte unmittelbare Auswirkungen auf das noch zarte Wurzelwerk, das Abreißen einzelner Wurzelfinger wäre die Folge. So kann der Baum nicht gedeihen und würde schlimmstenfalls eingehen.

Zur Befestigung ist ein Pfahl vonnöten, der in geringer Entfernung des jungen Baumes etwa 50 Zentimeter in die Erde geschlagen wird. Er sollte circa 10 Zentimeter unterhalb des ersten Astes enden. Es ist besser, ihn zum Schutz der Wurzeln etwas schräg einzusetzen, denn sonst besteht wieder die Gefahr der Wurzelverletzung.

Das Bindematerial sollte aus Kokosfasern oder Leder sien, ebenfalls geeignet sind spezielle Kunststoffschlaufen. Ein etwas ungewöhnliches Alternativmaterial wird man eher nicht in Fachzeitschriften finden, aber ausgediente Strumpfhosen verursachen ebenfalls keine Schäden am Stamm und sind somit eine geeignete, kostenlose Bindemöglichkeit. Niemals darf Draht Verwendung finden, auch nicht in umwickelter Form. Er schnürt den Baum ein und behindert das Wachstum. Der Knoten wird in Form einer "8" zwischen Stamm und Pfahl geknüpft, damit keine Reibungen möglich sind. Alljährlich muss er nachgebunden werden, um nicht in den Stamm einwachsen zu können.

Es gibt auch die Möglichkeit, den jungen Stamm mit drei Pfählen zu sichern. Das Einwachsen wird so automatisch verhindert, denn hier finden gewöhnlich breite Bandschlaufen bei der Befestigung Verwendung. Der Baum steht bei dieser Methode auch nicht ganz so starr, wie bei der ersten Sicherung mit nur einem Pfahl. Seine Bewegungen werden auf diese Art geschützt, aber nicht verhindert. So wird das Wachstum weniger beeinflußt und seine Tragkraft kann mit der sich entwickelnden Krone Schritt halten.

Mit der sorgfältigen Pflanzung hat der Gärtner dem jungen Baum alle Voraussetzungen für ein kräftiges Wachstum geliefert.


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