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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Baum verpflanzen / umpflanzen

Baum verpflanzen / umpflanzen





Es kommt immer wieder vor, dass ein Baum umgepflanzt werden muss. Dabei muss der Standort stets gut vorbereitet werden: Das Pflanzloch soll mindestens so breit gegraben werden, wie der Wurzelballen, und zugleich doppelt so tief wie dieser sein. Da Bäume sehr groß werden und bis zum Lebensende weiter in die Höhe und Breite wachsen, muss das bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden: Nicht zu dicht an Gebäude oder überirdische Stromleitungen setzen, oder zu dicht ans Grundstück des Nachbarn.

Alles will vorbereitet sein: Der Umzug des Baumes kann nicht von heute auf morgen erfolgen. Wichtig sind frische Faserwurzeln, die den Baum an seinem neuen Heimatort ernähren sollen. Junge Bäume bereitet man im April auf das Umpflanzen vor: Um den Stamm herum werden die Faserwurzeln abgestochen, und zwar leicht schräg zum Stamm hin. Kräftige Wurzeln dabei nicht beschädigen, denn sie sollen den Baum später im Gleichgewicht halten.

Im September ist dann der richtige Zeitpunkt zum Umpflanzen gekommen. Das Pflanzloch ist vorbereitet und ein Stützpfahl ist vor dem Pflanzen gesetzt worden. Der junge Baum wird in das frische Pflanzloch gesetzt, das mit frischer Erde rings um den Wurzelballen und den Stamm aufgefüllt wird. Der Boden wird festgetreten. Der Baum wird an seinem Stützpfahl angebunden, damit er standfest bleibt und nicht etwa bei starkem Wind die jungen Wurzeltriebe brechen. Das würde das Anwachsen verzögern bzw. vielleicht sogar verhindern.

Früher hieß es: "Einen alten Baum verpflanzt man nicht!" Heute gilt dieser Spruch nicht mehr viel, denn es ist besser einen alten Baum zu verpflanzen, wenn er an seinem alten Standort leider ein Störenfried geworden ist - meistens in den Augen von Bauherren oder Straßenerbauern. In einem solchen Fall ist zu überlegen, ob ein neuer Ort zum Weiterwachsen gefunden werden kann. Die Vorbereitung des Verpflanzens dauert länger als bei einem jungen Baum.

Im August beginnt die Vorbereitung, in dem ein spatenbreiter Graben um den Baum gezogen wird. Er sollte mindestens 40 Zentimeter tief sein und schräg zum Baumstamm abfallen. Der Graben wird mit frischer Erde aufgefüllt. Die Zeit des Umsetzens ist dann im nächsten Frühjahr nach den letzten Frösten bis in den Spätsommer hinein möglich. Das neue Pflanzloch muss angesichts der Größe des Baumes und der Größe seines Wurzelballens ziemlich groß und tief ausgehoben werden.

Der Stützpfahl wird diesen Erfordernissen angepasst, denn auch der alte "neue" Baum muss Herbststürmen ohne Schwanken widerstehen können. Umgepflanzte Bäume müssen zwei bis drei Jahre ständig feucht gehalten und möglichst handhoch gemulcht werden, um gedeihen zu können.


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Leser-Kommentare (1)

wendelin kessler (06.10.2012 07:41:00)

Ich finde es Super dass es sowas gibt weil man viel sicherer an die Sache herangeht.Baum umsetzen freue mich schon darauf Danke.




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