Die meisten Rosen werden direkt zu Beginn des Winters nur
leicht gekürzt. Der Hauptschnitt der Pflanze erfolgt dann erst zu
Beginn des Frühlings. Dies hat den Vorteil, dass die Rosen so den
Winter über ruhen können und zudem auch den zumeist rauen Wind besser
überstehen.
Sollte der vergangene Winter sehr mild gewesen sein,
entwickeln sich die Pflanzen schon sehr früh. Diese jungen Triebe sind
allerdings nicht sehr resistent gegenüber Kälte, weshalb man mit dem
Hauptschnitt der Beetrosen so lange warten sollte, bis die kalte Zeit
des Jahres vorüber ist.
Im Frühling entfernt man vor allem ungleichmäßig gewachsene
Triebe, sowie solche, welche zu eng anliegen und somit nicht genügend
Licht durchlassen. Darüber hinaus werden jene Zweige entfernt, welche
einen schwächlichen Eindruck machen und somit höchstwahrscheinlich
keine Blüten tragen werden. Achten Sie darauf stets eine scharfe Schere
für die Schnitte zu benutzen, damit die Pflanze nicht unnötig verletzt
wird.
Im Herbst sollten die Rosen nur wenig geschnitten werden. Das
Primärziel ist hier, die Pflanzen so zu schneiden, dass diese den
Winter gut überstehen und möglicherweise auch sehr kalten Temperaturen
standhalten. Im Herbst werden deshalb alle noch vorhandenen Blüten
sowie Knospen abgeschnitten. Zudem sollte man alle Triebe um ein
Drittel kürzen werden, welche insgesamt weit länger als einen halben
Meter sind.
Achten Sie stets daran, dass der Herbstschnitt eher dazu
dient, die Pflanze in Form zu bringen, anstatt diese von Grund auf neu
zu gestalten. Zudem ist es wichtig neben den Blüten und Knospen auch
möglichst alle Hagebutten zu entfernen, weil diese der Pflanze viel
Energie kosten, welche im Winter anderweitig benötigt wird.
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