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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Chinaschilf überwintern

Chinaschilf überwintern





Chinaschilf, das auch als Elefantengras bezeichnet wird, ist eine ausdauernde und genügsame Pflanzenart. Es gehört zur Familie der Süßgräser und ist vorwiegend in Ostasien heimisch. Chinagras wächst aber auch in europäischen Gefilden und erreicht bei guten Bedingungen Höhen von 80 bis 200 Zentimetern. Im Garten gibt es für Chinagras zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Bei enger Anpflanzung eignet es sich vorzüglich als Sichtschutz. Kleinere Varianten werden auch als Rand- oder Hintergrundbepflanzung von Stauden und Gehölzen verwendet. Chinagras wird sogar landwirtschaftlich angebaut, um als Faserstoff für die Herstellung von Töpfen, Papier und Platten zu dienen.

Wachstum und Arten von Chinaschilf

Durch Züchtungen ist es gelungen, die Blüte des Chinagrases in den europäischen Sommer zu verlegen, so dass die Pflanze auch gut in heimischen Gefilden wachsen kann. Chinagras gibt es in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Blattformen und –farben. Variegatus hat weißbunte Blätter, während sie bei Zebrinus gelblich gestreift und bei der Silberfeder silbern glänzend sind. Darüber hinaus gibt es auch rötliche Exemplare. Alle Chinaschilfsorten brauchen zum Gedeihen einen sonnigen Platz. Im Halbschatten werden die Pflanzen nicht so hoch.

Chinaschilf liebt feuchte bis stark feuchte Böden, weshalb man es am besten am Rand von Teichen, Bächen oder anderen Gewässern anpflanzen kann. Das Anpflanzen sollte im Frühjahr erledigt werden. Es wird ein Pflanzenbestand von wenigstens 120 Zentimetern benötigt. Chinaschilf kann vermehrt werden, indem es vor Wachstumsbeginn geteilt wird.

Pflege und Überwinterung

Chinaschilf ist eine pflegeleichte Pflanze. Sie erreicht ihre Maximalhöhe jedes Jahr erneut, meistens im Juli oder August. Im Herbst trocknen die Halme aus. Ein Rückschnitt darf aber nicht erfolgen, weil er die Pflanze schädigen würde. Wasser würde in die hohlen Halme gelangen und Fäulnis erzeugen. Am besten ist es, zum Überwintern das Chinaschilf einfach in seiner vollen Höhe stehen zu lassen. Auch sehr niedrige Temperaturen können der robusten Pflanze nichts anhaben.

Im Frühjahr treibt das Gras wieder ganz von alleine aus und erreicht seine Maximalhöhe im Hochsommer. Auch Gießen ist beim Chinaschilf nur sehr eingeschränkt erforderlich. Wenn die Pflanze nahe genug an einer Wasserquelle wie einem Teich oder einem Bach steht, kann sie von dort genügend Wasser gewinnen. Zusätzliches Gießen ist nur erforderlich, wenn der Boden nicht feucht genug ist.

Einfaches Überwintern und wenig Gießen machen das Chinaschilf zu einer absolut pflegeleichten Pflanze, genau das richtige für Hobbygärtner, die nicht allzu viel Zeit investieren möchten. Außerdem bildet das Chinagras zumindest im Frühjahr und im Sommer einen farbigen und formschönen Sichtschutz für den Garten. Dicht genug angepflanzt, ist es in dieser Hinsicht ähnlich effektiv wie Bambus. Ideal ist Chinagras an Teichen und Bachläufen, nicht nur als Sicht-, sondern auch als leichter Windschutz.


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