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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter beim Kirschlorbeer

Gelbe Blätter beim Kirschlorbeer





Der Kirschlorbeer ist eine beliebte Gartenpflanze, die vor allem zur räumlichen Gestaltung und für Hecken genutzt wird. Sein großes Plus sind seine kräftigen, saftig dunkelgrünen Blätter, die das ganze Jahr über am Strauch bleiben. Deshalb wird er oft als Sichtschutz an Grundstücksgrenzen gepflanzt.

Im Großen und Ganzen ist der Kirschlorbeer ein anspruchsloses Gewächs. Manchmal jedoch bereitet er dem Gärtner Kummer und bekommt gelbe Blätter, die schließlich abfallen. Für dieses Schadbild kann es mehrere Gründe geben; und zum Glück lässt sich gegen jeden etwas unternehmen.

Am häufigsten tauchen die gelben Blätter wahrscheinlich bei neu angepflanzten Kirschlorbeersträuchern auf. Hier kann man eindeutig von einer Stressreaktion sprechen – die Pflanzen müssen sich eben erst an die neue Umgebung gewöhnen und richtig einwurzeln. Um sie dabei zu unterstützen, sollten die Büsche relativ stark zurückgeschnitten und regelmäßig gewässert werden. Dann muss etwas Geduld aufgebracht werden, denn bei Kirschlorbeeren wachsen nicht nur die Zweige, sondern auch die Wurzeln recht langsam. Zur Beruhigung untersucht man die Triebe: Solange die Stängel noch grün sind, treiben sie auch wieder aus, nur schwarze, verdorrte Stängel sind wirklich tot.

Mitunter passt den Kirschlorbeersträuchern aber auch einfach ihr Standort nicht. Ist der Boden sehr schwer wasserdurchlässig, so bildet sich Staunässe nach längeren Regenfällen. Unter derart feuchten Bedingungen können die Wurzeln des Kirschlorbeers von Wurzelfäule befallen werden, die durch einen Pilz ausgelöst wird. Weitere Symptome neben den gelben Blättern sind hierbei dunkle Verfärbungen im Bereich des Stammes. Eine Rettung der Pflanze ist dann nur durch sofortiges Umpflanzen in gut abtrocknendes Substrat möglich. Dabei müssen alle befallenen Wurzeln und Zweige abgeschnitten werden. Diese dürfen nicht auf den Kompost, sondern sollten verbrannt oder in einer Plastiktüte im Hausmüll entsorgt werden.

An schattigen, feuchten Standorten können manchmal auch die Blätter des Kirschlorbeers von Pilzen angegriffen werden. Sie werden dann gelb und zeigen braune Löcher oder eingerissene Blattränder. Im Fachhandel gibt es Fungizide, die in einem solchen Fall gespritzt werden können. Auch Pilzschutzmittel, die einer (Wieder-)Erkrankung vorbeugen, sollten hier zum Einsatz gelangen. Befallene Blätter gehören ebenfalls nicht auf den Kompost, damit die Pilzsporen nicht noch zusätzlich im Garten verteilt werden.

Vor allem im Hochsommer und im Winter können an einem ungünstigen Standort natürlich auch Probleme aus der entgegengesetzten Richtung auftreten: Gelbe Blätter entstehen dann, wenn der Kirschlorbeer zu wenig Wasser bekommt.

Im Sommer bei anhaltender Trockenheit zu gießen, ist für die meisten Gärtner ja selbstverständlich. Doch dass die Pflanzen auch im Winter verdursten können, ist vielen nicht bewusst. Besonders auf sandigen Böden sollte daher, wenn winterliche Niederschläge fehlen, ab und an gegossen werden. Es reichen dann bereits wenige Grad über Null, um das Wasser für die Pflanzen verfügbar zu machen.

Zuguterletzt dürfen die tierischen Schädlinge als Verursacher gelber Blätter beim Kirschlorbeer nicht vergessen werden. Findet man neben der ungesunden Färbung halbmondförmige Fraßstellen an den Blatträndern, so ist an einen Befall mit dem Dickmaulrüssler zu denken. Dieser Käfer ist nachtaktiv und kann unter Umständen abends abgesammelt werden. Dadurch reduziert sich auch der Befallsdruck der Käferlarven auf die Wurzeln der Pflanzen. Einfacher und erfolgversprechender, wenn auch teurer, ist der Einsatz von Nematoden, die im Fachhandel erworben werden können. Sie befallen die Käfer gezielt und töten sie von innen ab.


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