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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter beim Orangenbaum

Gelbe Blätter beim Orangenbaum





Orangenbäume sind attraktive Zimmer- und Kübelpflanzen, die einen Hauch von Süden in jedes Zuhause zaubern. Bei guter Pflege und ab einer gewissen Größe erfreuen sie den Zimmergärtner mit duftenden Blüten und dekorativen Früchten. Ihre Ansprüche sind nicht besonders groß, was ihre Beliebtheit noch zusätzlich steigert.

Manchmal passiert es aber doch, dass die Orangenbaumblätter sich von kräftigem Dunkelgrün zu hellem Gelbgrün bis Gelb färben. Nach einer Weile fallen sie dann ab und hinterlassen kahle Zweige und einen ratsuchenden Besitzer. Nun heißt es, mögliche Ursachen für die Gelbfärbung abzuklären:

Zuallererst sollte immer der Standort des betroffenen Orangenbaumes untersucht werden. Eventuell ist dieser nämlich zu kalt oder zu dunkel. Orangenbäume können als Kübelpflanzen wunderbar auf einer sonnigen Terrasse oder im Garten stehen. Doch wenn sich der Herbst mit kühleren Temperaturen und schwindendem Licht ankündigt, verfärbt sich das Orangenbaumlaub gelb und fällt ab. Dies geschieht bei den exotischen Bäumchen früher als bei einheimischen Bäumen und Sträuchern. Nun ist es an der Zeit, die Exoten in ihr frostfreies Winterquartier umziehen zu lassen – und zwar, bevor die ersten Nachtfröste größeren Schaden anrichten können. Im Frühjahr werden die Orangenbäume dann wieder austreiben, wenn ausreichend Licht und Wärme zu neuem Wachstum anregen.

Generell kann auch ein Platz in der Wohnung oder im Hausflur zu dunkel sein. Hier hilft nur, die Pflanzen an das sonnigste Fenster zu stellen, das zur Verfügung steht. Orangenbäume sind nun einmal absolute Sonnenkinder. Neben fehlendem Licht wird das gesunde Wachstum von Orangenbäumen auch durch “kalte Füße“ beeinträchtigt. Steht der Topf zum Beispiel auf einer steinernen Fensterbank, kann dann ein untergelegtes Stück Styropor die Kälte vom Wurzelballen fernhalten.

Sind Orangenbäume als Kübelpflanzen draußen direkt den Witterungseinflüssen ausgesetzt, härtet sie dies ab und macht widerstandsfähiger gegen Schädlinge. Allerdings tritt hier häufig das Problem auf, dass bei anhaltendem Regen die Topferde zu nass wird. Im Kübel kann das überschüssige Wasser nicht schnell genug ablaufen. Zudem neigt die handelsübliche Erde für Zitruspflanzen dazu, im nassen Zustand zu verdichten. Bei dem dadurch einsetzenden Luftmangel in der Erde können die Wurzeln die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen, was zur Gelbfärbung der Blätter führt. Ist der Wurzelballen längere Zeit zu feucht, faulen die Wurzeln schließlich sogar komplett ab.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist auf ein ausreichend wasserdurchlässiges Pflanzsubstrat zu achten. Eventuell mischt man noch zusätzlich Sand oder Lavasplit unter. Nach jedem längeren Regen sollte außerdem überstehendes Wasser im Untersetzer oder Übertopf weggegossen werden. Der günstigste Platz draußen ist wahrscheinlich vor einer sonnigen Hauswand – hier hält nicht nur das Dach einen Teil des Regens ab, es ist auch noch schön windgeschützt.

Das Gießen mit dem weichen Regenwasser ist, so es in Maßen erfolgt, ansonsten ideal für Orangenbäume. Beim Gießen mit hartem, kalkhaltigem Leitungswasser tritt dagegen relativ oft eine sogenannte Chlorose auf: Die Blattadern bleiben zwar dunkelgrün, doch der Rest des Blattes entfärbt sich zu Gelbgrün bis Gelb. Hier können die Pflanzen das Eisen aus der Erde nicht mehr aufnehmen, da es durch den Kalk chemisch im Pflanzsubstrat festgehalten wird. Schnelle Abhilfe schafft dann das Besprühen der Orangenbäume mit eisenhaltigem Dünger – und die generelle Umstellung auf weiches Gießwasser.


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