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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter beim Rhododendron

Gelbe Blätter beim Rhododendron





Gelbe Blätter beim Rhododendron können vielfältige Ursachen haben. Pilzliche Erreger, Nährstoffmangel oder kleine Tiere sind als Urheber bekannt. Gelbe Blätter wirken sehr unschön, sodass manchmal guter Rat teuer wird. Einige Ursachen sowie Tipps zur Abhilfe werden im Folgenden aufgezeigt.

Bei der Chlorose erscheint das Blattgewebe zwischen den Adern gelblichgrün und verfärbt, jedoch bleiben die Blattadern noch grün. Durch einen zu hohen Kalkgehalt des Bodens beziehungsweise des Gießwassers wird die Aufnahme von Spurenelementen wie Eisen, Mangan und Magnesium gestört.

Deshalb sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Der optimale ph-Wert liegt für Rhododendren bei 4 bis 5,5. Das Abdecken mit Torfmull, Nadelerde oder Kiefernschälrinde kann Abhilfe schaffen. Auch können diese Zugaben oberflächlich leicht eingearbeitet werden. Außerdem ist es empfehlenswert, wenn ausschließlich physiologisch sauer wirkender Dünger verwendet wird.

Ist die gesamte Blattspreite gelblichgrün verfärbt, kann es sich um einen erheblichen Stickstoffmangel handeln. Zusätzlich sind dann ein geringer Neuaustrieb sowie kleine Blätter zu beobachten. Im August verfärben sich die unteren Blätter zudem gelb bis braun und es stellt sich ein erheblicher Blattfall ein.

Ist das der Fall, helfen regelmäßige Volldüngergaben sowie im Frühjahr eine zusätzliche Gabe von Stickstoff (schwefelsaures Ammoniak). Die Rhododendronwanzen (Stephanitis rhododendri) saugen an den Blättern und rufen damit ein fahlgelbes Aussehen oder eine gelbliche Sprenkelung an den Blättern hervor. An den Blattunterseiten finden sich dunkelbraune Beläge, welches die Kottröpfchen der Wanzen sind. Ein starker Befall führt unweigerlich zum Blattfall.

Von Juli bis Oktober legen die Wanzen ihre Eier blattunterseits entlang der Mittelrippe ab. Das führt zu weiteren Saugschäden im Mai des nächsten Jahres durch die Larven. Gegen den Befall helfen lediglich chemische Mittel, die im Fachhandel erhältlich sind.

Ähnlich verhält es sich beim Befall der Weißen Fliege (Dialeurodes chittendeni). Durch die Saugtätigkeit der Tiere entstehen ebenfalls gelbgesprenkelte Blätter. Sekundär siedeln sich Schwärzepilze auf Honigtauausscheidungen an. Weiße, 1,5 Millimeter große, geflügelte Mottenschildläuse sind im Sommer an den Pflanzen zu finden. Die Larven sind ungeflügelt, gelbgrünlich, schildlausähnlich und sitzen an der Blattunterseite sehr fest. Auch hier können nur spezielle chemische Mittel Abhilfe schaffen.

Zur Stärkung der Pflanzen sowie zum Schutz vor Parasiten können eigens hergestellte Spritzbrühen aus natürlichen Materialien helfen. So ist es beispielsweise empfehlenswert, in etwa fünf Liter Wasser ein halbes Kilogramm frischen, in Stücke geschnittenen Meerrettich circa zehn Minuten aufzukochen.

Anschließend bleiben die Bestandteile im Topf enthalten und werden zwei Tage stehen gelassen. Dann wird die Brühe in einen Sprühbehälter umgefüllt und alle Teile des Strauches damit benetzt. Zur Herstellung dieser Brühen eignen sich auch Knoblauch, Wermutkraut sowie Ackerschachtelhalm im Verhältnis eins zu zehn. Eine Wiederholung etwa alle vierzehn Tage im Frühjahr verspricht eine Kräftigung der Pflanzen.


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