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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter bei Rosen

Gelbe Blätter bei Rosen





Es grünt so grün - könnte man meinen!. In manchen Gärten entspricht das so leider nicht den Tatsachen, denn Gartenpflanzen haben gewisse Ansprüche an Bodenbeschaffenheit, Klima und Nährstoffzufuhr. Gerade Rosen sind besonders anspruchsvoll. Mängel und Krankheiten lösen dann ein bestimmtes Schadbild aus, nämlich gelbe Blätter bei Rosen. Doch woher genau kommt dieses Problem und wie kann es aus der Welt geschafft werden?. Hier muss der Gartenbesitzer zum Pflanzendoctor avancieren und seine Schützlinge sowie den Standort eingehender untersuchen. Meistens stimmt etwas nicht. Das gilt es herauszufinden und Abhilfe zu schaffen. Hier einige der Hauptgründe für gelbe Blätter bei Rosen, und wie dieses "Symptom" bekämpft werden kann.

Wasser richtig dosieren

Oft ist der Grund für die gelben Blätter simpel: Der Hobbygärtner war zu großzügig mit dem Wasser. Rosen reagieren auf Staunässe mit Wurzelfäule und einer gelben Verfärbung der Blätter. Außerdem braucht die Rose saisonal bedingt unterschiedlich viel Feuchtigkeit. Im Herbst muss deshalb sparsam gegossen werden, um die Pflanze auf die Winterruhe vorzubereiten. Bei zu großzügigem Einsatz von Wasser verausgabt sich die Pflanze und Krankheiten breiten sich aus.

Nährstoffmängel an Hauptnährstoffen

Stickstoff ist für das Wachstum von Blättern essentiell. Kein Wunder, dass ein Mangel an diesem Hauptnährstoff gelbe Blätter auslösen kann. Zusätzlich können noch Blindtriebe auftauchen. Bei Phosphormangel verfärben sich die Blätter ebenfalls und werden von der Rose abgeworfen, außerdem wächst die Rose hier auch noch spärlicher. Der bedarfsorientierte Einsatz an Rosendünger reicht in beiden Fällen aber vollkommen aus.

Nährstoffmängel an Spurenelementen

Ein Manganmangel äußert sich durch gelbe Blätter, die auch absterben. Weil sich die Wurzeln nicht entwickeln können, wächst die Pflanze nicht. Da Magnesium wichtig für das Blattgrün ist, hellen sich bei einem Mangel die Blätter auf.

Die so genannte „Chlorose“, ein Eisenmangel der Rose, lässt die Blätter im Spätfrühling oder Sommer gelb werden. Eisenmangel liegt am stark alkalischen Boden (Kalk). Als Gegenmaßnahme hat sich bewährt, den Boden mit Kompost aufzubessern. Wer gleich für seine Schützlinge etwas tun möchte, kann einen eisenhaltigen Dünger verwenden.

Abschließend noch Tipps und Tricks zum richtigen Düngen:

Immer bedarfsgerecht und auf gelockerten und gut durchfeuchteten Böden düngen. Am besten bewölktes Wetter aussuchen. Depotdünger geben dabei die Nährstoffe während der gesamten Wachstumsperiode nach- und nach ab. Pferde, Kuh oder Schafsmist eignet sich nicht für junge Rosen.

Rosenkrankheiten

Beim Sternrußtau verfärben sich die Blätter der Rosen zunächst gelb, dann treten schwarze Verfärbungen auf. Ist der Sternrußtau bereits aufgetreten, hilft nur die Stärkung der Rose durch düngen und eine Behandlung mit einem geeigneten Mittel aus dem Gartencenter (Pilzschutz).

Falls eine Rose erkrankt ist, müssen regelmäßig alle erkrankten Pflanzenteile entfernt, und die gelben Blätter vom Boden aufgesammelt werden. Bitte nicht kompostieren oder liegen lassen, denn dies wäre der optimale Nährboden für weitere Krankheitserreger.

Abschließend ist zu sagen, dass gelbe Blätter bei Rosen bis zu einem gewissen Grad normal sind. Die Blätter werden gelb und fallen ab. Kein Grund zur Besorgnis, sollte sich das Phänomen in Grenzen halten. Die Pflanzen erneuern sich nur und stehen nächstes Jahr vielleicht schon wieder in voller Blüte!


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