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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter bei Seerosen

Gelbe Blätter bei Seerosen





Manche Teichbesitzer sind am Verzweifeln. Während in Nachbars Garten die Seerosen wie Unkraut wachsen und ständig neue Blüten hervorbringen, mickert die eigene Seerose traurig vor sich hin. Die Blätter werden nach und nach gelb und verfaulen. Vielleicht hat sie anfangs noch geblüht, doch jetzt wird sie immer weniger. Was kann man dagegen machen bzw. was braucht eine Seerose eigentlich zum Gedeihen?

Die Seerose in der freien Natur

In Europa wächst wild die Weiße Seerose - Nymphaea alba. Sie kommt in stehenden oder sehr langsam fließenden Gewässern mit nährstoffreichem Boden vor. In der Regel bewachsen die Pflanzen den Teichgrund bis 3 Meter tief in Ufernähe, am liebsten im Sonnenschein. In diesen Teichen gibt es Fische und andere Tiere. Die weiße Seerose steht unter Naturschutz und darf nicht entnommen werden. Da sie stark wuchert, ist sie sowieso für Gartenteiche nicht geeignet.

Die Gartenseerose

Aus der Weißen Seerose haben die Züchter unter Einkreuzung verschiedener anderer Seerosenpflanzen die farbigen Gartenformen geschaffen. Es gibt von winzigen Zwergseerosen bis zu stark wuchernden Seerosenarten für jeden Gartenteich eine passende Pflanzensorte. Wichtig ist die gezielte Beschaffung der geeigneten Pflanze. Wer einen Ableger einer stark wachsenden Pflanze in den Miniteich setzt, wird daran keine Freude haben.

Die Wachstumsbedingungen im Gartenteich

Über den perfekten Gartenteich gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen. Die einen lieben saubere Becken, in denen über hellblauem Bodengrund einige rote Goldfische schwimmen. Ein Filter reinigt das Wasser ständig und vielleicht ist noch ein kleiner Springbrunnen angebracht, dessen zierliche Fontäne das Wasser ständig umwälzt. Wer in dieses Idyll eine Seerose setzt, braucht sich über ihr Versagen nicht wundern. In so einer sterilen Umgebung fehlt es ziemlich an allem, was die Seerose braucht, nämlich Bodengrund, Nährstoffe und ruhiges Wasser.

Naturnahe Teiche mit Fischbesatz und Schlammboden sind dagegen für die Seerose ideal. Die schönen Pflanzen ziehen mit ihren Wurzeln die Nährstoffe aus dem Bodengrund. Seerosen mögen weiches Wasser, das jedoch nicht zu sauer sein darf. Gartenteiche, die ausschließlich mit Regenwasser nachgefüllt werden, können für Seerosen zu sauer werden. Man muss nur die Schnecken anschauen, die in jedem Naturteich vorhanden sind. Wenn es keine Schnecken gibt oder die Häuschen dünn, stark gerieft und hell abgesetzt sind, fehlen dem Teich Kalk und Mineralien. Hier hilft je nach Größe eine Handvoll Urgesteinsmehl, das einfach ins Wasser gestreut wird.

Gelbe Blätter bei der Seerose vermeiden

Schon bei der Pflanzung der neuen Seerose kann man vorbeugen. Die Seerose sollte in einen großen Pflanzkorb aus Kunststoff gepflanzt werden. So kann sie gelegentlich wieder herausgeholt werden, um die Rhizome zu teilen und frische Erde zu geben. Die Seerosen lieben schwere lehmige Erde. Saure Moorbeeterde ist ebenso wenig geeignet wie handelsübliche nährstoffarme Teichgrunderde.

In die Erde sollten gleich bei Pflanzung spezielle Langzeitdünger für Seerosen eingebracht werden. Da gesunde Seerosen viel Blattmasse und Blüten bilden, sollte jährlich mit speziellen Düngerkugeln nachgedüngt werden. Diese Düngerkugeln bestehen aus Langzeitdünger, der mit ungebranntem Ton ummantelt ist. So wird der Dünger nicht aufgeschwemmt und die Seerose kann ihn mit den Wurzeln herausziehen.

Einzelne gelb werdende Blätter sind normal. Man kann diese entfernen, sobald sie ganz gelb geworden sind. Wenn es draußen kalt wird, lässt die Seerose alle Blätter vergilben und zieht ein. Sie geht dann in Winterruhe.


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