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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Gelbe Blätter beim Trompetenbaum

Gelbe Blätter beim Trompetenbaum





Mögliche Ursachen für gelbe Blätter

Eine der am schwersten zu bekämpfenden Pflanzenkrankheiten ist die Verticillium-Welke. Leider ist auch der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) nicht davor gefeit. Er reagiert außerdem empfindlich auf Nährstoffmangel, Staunässe und Verletzungen des Wurzelbereichs. Für ein gesundes Wachstum müssen die Standortbedingungen soweit wie möglich dem natürlichen Lebensraum angeglichen werden. Ist der Baum optimal versorgt, können ihm Krankheiten und Schädlinge meist nicht viel anhaben. Nicht immer sind gelbe Blätter ein Krankheitszeichen. Manchmal setzen ungünstige Witterungsbedingungen, wie Hagel oder Platzregen, dem Laub zu. Es gibt auch eine Sorte mit gelbem Austrieb (C. bignonioides 'Aurea').

Chlorosen durch gute Kulturbedingungen vermeiden

Der Boden muss so beschaffen sein, dass der Baum Nährstoffe in ausreichender Menge aufnehmen kann. Ist dieses nicht gegeben, so tritt als typische Mangelerkrankung häufig eine Chlorose (Gelbsucht) auf. Gelb verfärbte Bereiche zwischen den Blattnerven sind charakteristisch. So bewirken z. B. Verdichtung, Versalzung oder ein ungünstiger pH-Wert des Bodens, dass das lebenswichtige Chlorophyll schlecht ausgebildet bzw. zerstört wird. Hier gilt es, die Ursache für die Chlorose herauszufinden und durch entsprechende Bodenbearbeitung bzw. Düngung zu beseitigen.

Gegen die Verticillium-Welke hilft nur Vorbeugen

Feucht-warme Witterung begünstigt das Wachstum von Bodenpilzen, zu welchen auch die Verticillium-Arten gehören. Es kommt vor, dass ein solcher Pilz 10 bis 14 Jahre im Boden überdauert. Er infiziert den Baum über die Wurzeln. Innerhalb kurzer Zeit verstopfen die Leitungsbahnen der Pflanze. Somit sind Wassertransport und Nährstoffzufuhr unterbrochen. Typisches Schadbild ist ein sektorenweises Vergilben und späteres Absterben von Baumbereichen. Dunkle Verfärbungen, welche beim Schnitt durch das Holz sichtbar werden, sind ein weiterer Hinweis auf die Erkrankung, zu deren Bekämpfung leider noch kein geeignetes Fungizid zur Verfügung steht.

Bessert sich der Zustand des Baumes nach einem gründlichen Rückschnitt bis ins gesunde Holz nicht, so muss er gerodet werden. Ein weiträumiger Bodenaustausch bzw. eine Bodendesinfektion werden zwar empfohlen, sind aber aufgrund des erheblichen Aufwandes sicher nicht immer durchführbar. Infizierte Pflanzenteile dürfen nicht wieder in den Gartenkreislauf (z. B. Komposthaufen) eingebracht werden und müssen anderweitig vernichtet werden. Dazu gehören auch die bereits abgestorbenen Blätter.

Gartengeräte sind zu desinfizieren. Um einem Verticillium-Befall vorzubeugen, muss alles vermieden werden, was die Verbreitung begünstigt. Die Krankheit wird beispielsweise durch zu feuchte und zu saure Böden sowie Überdüngung mit Stickstoff gefördert. Viele mögliche Wirtspflanzen erschweren die Eindämmung der Verticillium-Welke. Dazu gehören neben dem Ahorn auch zahlreiche Unkräuter, welche häufig keine Symptome zeigen, obwohl sie den Erreger in sich tragen. Sie müssen ebenfalls gründlich entfernt werden.

Vor einer kostspieligen Gehölzpflanzung empfiehlt es sich, eine Bodenuntersuchung durchführen zu lassen. Pflanzenschutzämter bieten häufig diese Leistung an. Gehölzschädigend wirkt vor allem Verticillium dahliae. Einkeimblättrige Pflanzen werden übrigens nicht von dem Pilz befallen. Sollte die Entfernung eines infizierten Baumes unumgänglich sein, so ist die Pflanzung eines geeigneten Nadelbaumes an seiner Stelle eine Alternative.


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