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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Harlekinweide überwintern

Harlekinweide überwintern





Die Harlekinweide, auch als Salix integra und Hakuro Nishiki bekannt, besticht durch ihre interessante Wuchsform und das helle, unterschiedlich gefärbte Blattwerk. Die Farbe der jungen Blätter kann von Weiß bis Rosa variieren, erst im Herbst vergrünen die älteren Blätter. Aufgrund der unterschiedlichen Färbung wird die Art auch als panaschierte Sorte bezeichnet. Um die Schönheit und Gesundheit der Harkelinweide zu erhalten, ist es wichtig, sie richtig zu überwintern.

Obgleich es sich bei der Harlekinweide um eine winterharte Pflanze handelt, der auch länger andauernder Frost nichts anhaben kann, sollten für den Winter einige Maßnahmen ergriffen werden, damit sie im Frühjahr wieder kräftig austreiben kann. Das betrifft vor allem die Düngung und den Rückschnitt.

In den Sommermonaten benötigt die Harlekinweide ausreichend Wasser für einen gesunden Wuchs und um Kraft für die kalte Jahreszeit zu sammeln. Von Frühjahr bis August kann sie gedüngt werden. Spätestens ab August sollte die zusätzliche Nährstoffversorgung jedoch eingestellt werden. Die Äste können dann ausreifen.

Wird die Harlekinweide als Kübelpflanze gepflegt, kann sie im Winter entweder im Freien verbleiben oder wie andere, nicht frostfeste Pflanzen in einem kühlen Raum im Haus überwintert werden. Bleibt sie draußen, kann die Erde im Kübel etwas mit Laub abgedeckt werden. Steht die Harlekinweide ganzjährig als Baum im Garten, ist kein besonderer Schutz notwendig.

Im Herbst ist die Zeit für einen kräftigen Rückschnitt gekommen. Die Harlekinweide stellt dann das Wachstum ein und sammelt ihre Energie für den Winter. Im Herbst hat sie daher keine Probleme mit dem Wundverschluss. Auch das Umtopfen erfolgt, falls erforderlich, in den Herbstmonaten. Der Rückschnitt sollte weder bei starkem Sonnenschein noch bei Frost durchgeführt werden. Abgestorbene und mickrige Äste werden vollständig entfernt, alle anderen können entweder in eine gewünschte Form gebracht oder einfach bis um die Hälfte gestutzt werden. Vor allem ältere Triebe sollten dabei Beachtung finden, da diese andernfalls verholzen, was im folgenden Sommer zu unschönen kahlen Stellen führen kann. Mit dem Schnitt erhält die Harlekinweide die Gelegenheit, ihre ganze Kraft im Frühjahr in neue Triebe zu stecken, wodurch der Wuchs dichter wird. Sie ist dann auch weniger anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich, um die robuste und pflegeleichte Harlekinweide zu überwintern. Nach dem Rückschnitt kann sie sich selbst überlassen werden. Sobald im Frühjahr die Nächte frostfrei und die Tage wärmer werden, treibt sie neues, farbenfrohes Blattwerk aus. Die Farben sind intensiver und der Wuchs ist kräftiger, je mehr Sonnenlicht die Harlekinweide im Frühjahr bekommt. Nach den kargen Wintermonaten freut sie sich über feuchte Erde und eine gute Nährstoffversorgung, Staunässe sollte jedoch, dies gilt insbesondere für Kübelpflanzen, stets vermieden werden.


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