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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Lavendel düngen

Lavendel düngen





Lavendel wird gerne in Hausgärten gepflanzt. Spätestens nach dem Urlaub in der Provence wird der Wunsch wach, im heimischen Garten die Wegeränder mit Lavendel einzufassen und im Sommer abends den Lavendelduft von der Terrasse aus zu genießen. Wenn der Lavendel dann nicht richtig wachsen will, wird nach der passenden Düngung gesucht. Zwar braucht auch Lavendel eine kontinuierliche Nährstoffversorgung, die Düngung macht jedoch nur bei gesunden Pflanzen Sinn.

Üppige Lavendelpracht für den heimischen Garten

Bereits bei der Neuanlage von Lavendeleinfassungen sollte man sich Gedanken über die Lavendelarten machen. Gemeint ist dabei nicht so sehr die Blütenfarbe, obwohl es Lavendel nicht nur in dem typischen Lavendelblau gibt, sondern auch in Rosa und Weiß. Die Züchter haben aus dem einfachen Gewürzlavendel eine Vielfalt von Pflanzen geschaffen, die sich in Blütenfarbe und vor allem in ihren Wuchseigenschaften stark unterscheiden. Da der einfache provencalische Lavendel einen Busch von etwa einen Meter Durchmesser bildet, ist er für den Hausgarten selten geeignet. Hier machen die Zwergsorten eher Sinn, die entsprechend dicht gesetzt, hübsche Hecken bilden und schön blühen. Sie ergeben auch im Steingarten als einzeln gepflanzter Solitär einen hübschen Blickfang und ziehen nützliche Insekten, wie Hummeln und Mauerbienen an.

Alle Lavendelarten brauchen durchlässige, kalkhaltige und magere Erde. Eine Düngung muss diese Ansprüche berücksichtigen. Am besten bereitet man den Boden schon vor der Pflanzung entsprechend vor. Schwere Böden werden leichter durch Einarbeiten von Sand, Blähton, Lavagrus, Ziegelsplit oder Ähnlichem. Saure Böden sind nicht für Lavendel geeignet. Sie können mit Bentonit, Lehmpulver oder Urgesteinsmehl verbessert werden. Kiesiger Boden ist für Lavendel kein Problem, wenn genügend Erdreich dazwischen ist. Ist der Lavendel eingewachsen, muss man ihm Zeit zur Entwicklung geben. Natürlich dauert der Aufbau einer kleinen Lavendelhecke mit den zwergig wachsenden Sorten wesentlich länger. Eine Düngung würde das nicht beschleunigen.

Die Pflege der Lavendelsträucher

Viel wichtiger als die Düngung ist die regelmäßige Pflege. Das Erdreich rund um den Lavendel sollte locker gehalten werden. Eine Auflage aus Muschelkalk (aus dem Geflügelbedarf) oder hellen kalkhaltigen Steinen hält die Oberfläche locker und sieht gut aus. Kalk ist ein wichtiger Bestandteil des Bodens. Er hält die Erdstruktur krümelig. Dadurch werden die Lavendelwurzeln optimal mit Luft versorgt. Der Lavendel muss zweimal im Jahr geschnitten werden, nämlich nach der Blüte und noch einmal im Herbst. Nur dann bildet er dichte Polster, was seine Wurzeln auch im Winter vor Kälte schützt. Der letzte Schnitt sollte nicht nach August erfolgen, damit der Neuaustrieb noch Zeit zum Ausreifen hat. Eine Gabe Patentkali im Herbst erhöht die Winterfestigkeit vieler Pflanzen, so auch der des Lavendels. Wenn im Frühling der ganze Garten mit Blaukorn oder anderem Dünger versorgt wird, kann man den Lavendel mit einbeziehen. Zuviel stickstoffbetonte Düngung lässt ihn jedoch unschön ins Kraut schießen. Die Folge ist Blühfaulheit und erhöhte Frostempfindlichkeit.


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