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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Lavendel schneiden / Lavendelschnitt

Lavendel schneiden / Lavendelschnitt





Lavendel kann bis zu 60 Zentimeter groß werden und zu einem prächtigen Busch heranwachsen, dessen blaue Blüten das Auge erfreuen und zusammen mit den Blättern einen betörenden Geruch ausströmen. Wenn man allerdings den Lavendelschnitt nicht umsichtig durchführt, dann besteht die Gefahr, dass er sich in einen unschönen, verholzten und recht struppigen Strauch verwandelt, an dem man wenig Freude hat.

An sich ist die Lavendelpflege kein Problem. Der Halbstrauch braucht nur wenig Wasser, einen sonnigen Platz, alle 14 Tage etwas Düngergabe und im Winter Schutz vor kaltem Wind.
Es ist aber wichtig zu wissen, dass Lavendel zweimal im Jahr geschnitten und außerdem alle drei bis vier Jahre bis knapp über den Boden gekürzt werden muss, wenn er nicht verholzen und schließlich ganz verkohlen soll.

Der entscheidende Lavendelschnitt erfolgt im Frühjahr vor dem Austrieb. Dabei wird junger Lavendel, der aus dem Vorjahr stammt, kräftig auf die Hälfte, ja bis auf ein Drittel zurück geschnitten. Nur dann kann er buschig austreiben, seine vielen duftenden Blüten bilden und zum Schmuckstück des Gartens werden.

Bei zweijährigen Pflanzen sollte man den Lavendelschnitt erst recht ohne zu Zögern so durchführen, dass nicht mehr als ein Drittel des Strauches stehen bleibt. Dabei gilt es aufzupassen, dass man nicht aus Versehen zu tief ins alte Holz schneidet – es wird dann nämlich nicht mehr austreiben. Drei- bis vierjährige Lavendel brauchen einen radikalen Rückschnitt bis auf etwa einen Handbreit über dem Boden.

Der zweite Lavendelschnitt erfolgt dann im Sommer nach der Blüte. Jetzt kann der Busch um etwa ein Drittel gekürzt werden. Weiter sollte man mit dem Schnitt nicht gehen, damit der Lavendel im Winter einen gewissen Schutz behält.

Überhaupt gibt es zum Lavendelschnitt durchaus unterschiedliche Meinungen unter den Gärtnern. Manchmal wird auch dafür plädiert, den kräftigen Schnitt bereits unmittelbar nach der Blüte durchzuführen. In winterwarmen Gegenden bekommt das dem Busch auch gut, doch dort, wo kalte Winter zu erwarten sind, sollte man den Frühjahrsschnitt bevorzugen.

Wer den Verschnitt vom Lavendel auf dem Komposthaufen entsorgt, betreibt eine kleine Verschwendung. Gehäckselt gibt er nämlich einen hervorragenden Mulch zum Beispiel für Pfingstrosen ab, an die sich dann keine Ameisen mehr heranmachen.

Sollen die Lavendelblüten geerntet werden, um Duftsäcken oder Duftschalen damit zu füllen, schneidet man sie natürlich nicht erst nach dem Verblühen ab, sondern mitten in der schönsten Blüte. Dann behalten sie ihren wohltuenden Geruch noch über den ganzen Winter hinweg.




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