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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Moosentferner / Moosbekämpfer

Moosentferner / Moosbekämpfer





Moos wächst im Garten meistens dort, wo es nicht gerne gesehen ist. Es findet sich ebenso zwischen Begrenzungs- und Pflastersteinen, auf Gehwegen, Terrassen und Treppen, Statuen und Grabsteinen. Auch an Hauswänden bzw. Fassaden sowie an und um Bäumen und sonstigem Gartengehölz. Manchmal bildet sich Moos sogar im Haus, zum Beispiel in feuchten Kellern, und in Wintergärten. Moosbewuchs auf und zwischen Steinen kann mit einer Essig-Wasser-Lösung (1:1) bekämpft werden:

Die Lösung aufbringen und nach dem Austrocknen das Moos abbürsten bzw. auskratzen. Die etwas robustere Methode lautet: Abbrennen; zum Beispiel mit einem Gasbrenner. Allerdings sollte vor Anwendung dieser Methode unbedingt abgeschätzt werden, welche Umgebungsschäden dieses Verfahren möglicherweise anrichtet. Davon abgesehen ist es nicht von bleibendem Erfolg gekrönt, den sichtbaren Moosbefall zu beseitigen, wenn nicht gleichermaßen die Wurzeln vernichtet werden. Beseitigungen mittels eines Hochdruckreinigers sind also nur bedingt wirkungsvoll.

Moos auf Treppen oder Steinen, die als Gehwege genutzt werden, birgt bei feuchter Witterung eine mitunter nicht unerhebliche Rutschgefahr. Es sieht also nicht nur unangenehm aus, sondern kann auch ebensolche Auswirkungen haben. Außerdem bindet Moos Feuchtigkeit und sorgt somit dafür, dass Pilze und Sporen einen entsprechenden Nährboden finden. Auch das ist eher nicht als gesundheitsfördernd einzustufen. Besonders beunruhigend kann Moos auf Reetdächern wirken.

Durch leichtes Abharken wird zwar eine Reinigung erreicht, das jedoch nur vorübergehend, da die Wurzeln im Reet verbleiben. Besser ist es, in den First Kupfer einzuarbeiten, da das Kupferoxyd die Moosbildung verhindert. Im Handel werden unzählige, flüssige Moosentferner angeboten. Diese werden, meist 1:1 verdünnt, in Gartenspritzen oder Sprühflaschen eingefüllt und anschließend auf die betroffenen Stellen aufgebracht. Leicht grünliche Verfärbungen von Steinen und ähnlichen Materialien müssen keinesfalls gleich mit der sprichwörtlichen Holzhammer-Methode vernichtet werden.

Entsprechende Mittel sollten nach Verschmutzungsgrad verdünnt werden. So kann bei starkem Befall eine 1:1 Verdünnung zwar empfohlen, bei lediglich marginalem Befall jedoch eine 1:5 Verdünnung wesentlich ratsamer und vollkommen ausreichend sein, um den Untergrund so schonend wie möglich zu behandeln. Sofern diese Maßnahme nach spätestens 10 Tagen nicht den gewünschten Erfolg zeigt, sollte besser einfach noch mal leicht nachgearbeitet werden. Während der Behandlung im Außenbereich sollte das Wetter trocken sein. Wärme und Sonnenbestrahlung verstärken die Wirkung bekämpfender Mittel.

Für Garten- und Rasenliebhaber ist es besonders ärgerlich, wenn das schöne und gepflegte Grün plötzlich von Moos heimgesucht wird. Da sich Moos in saurem Boden ganz besonders wohl fühlt, kann man es ihm zumindest unbequemer machen, in dem etwas Kalk oder in kälteren Jahreszeiten Holzasche ausgestreut wird. Anschließendes Wässern bitte nicht vergessen. Das Moos wird sich dann meist in kürzester Zeit verziehen. Der Rasen sollte im Anschluss gut gedüngt werden. Besonders hartnäckig kann Moosbefall auf schattigem Untergrund sein.

Hier sollte überlegt werden, etwas tiefer in die Tasche und den Geldbeutel zu greifen, um speziellen Schatten-Rasen auszusäen. Regelmäßiges Vertikutieren belüftet den Rasen und macht es dem Moos auch deutlich unbequemer. Um das Umfeld der mit Moos befallenen Flächen nicht für alle Zeiten zu vernichten oder sonstige, möglicherweise irreparable Schäden anzurichten, sollte beim Einsatz von vernichtenden Hilfsmitteln grundsätzlich darauf geachtet werden, dass sie frei von Säuren und Chlor sind. Es wäre nicht nur schädlich für das Grundwasser, sondern auch höchst bedauerlich, wenn zwar der Moosbefall beseitigt wäre, allerdings beispielsweise die gesamte Rasenfläche und alle umstehenden Blumen und sonstigen Pflanzen gleich mit.




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